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Der israelitische Volkslehrer · 1851-09-01 · Heft 9 (September 1851) · page 17

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
1 (1851)
Issue
Heft 9 (September 1851)
Date
1851-09-01
Page
– (sequence 17)
Language
German
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IRI
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Der Eintritt in'S Vaterhaus. 209 feiuemHeiligthume spricht Alles: Majestät. Draussen Unruhe hier Frieden. Und der heilige Sänge? schließt: 2V" Gott saß zur Süudffuth auf dem Throne, .O*?1Z?^ I^O 2^1 Gott thront als König ewiglich! TN' IVZ?^ V GM schenket seinem Volke Kraft.' :M^V2 Nd< Gott segnet sein Volk durch Frieden. Darum freuen wir uns, Israeliten, daß jene heiligen Grundsäulen, worauf der Frieden, die innere Ruhe und das Heil, sowohl des einzelnen Menschen als der gesammten Menschheit, beruht, noch feststehen. Wir wollen sie stützen, soweit es an unS liegt, und ein Mittel dazu ist der heutige Tag, der durch die Heimkehr zu Gott den Frieden in unS wieder herstellen will, daß die Aufregung, in welche das Treiben der Welt die Seele des entlaufenen Sohnes versetzt hat, beschwichtigt werde, daß er suhle zu seines Herzens Erweiterung den wohlthuenden Unterschied: draussen Unruhe, hier Frieden. 2. Und draussen Falschheit, hier Treue. — Das erweitert heute das Herz, dadurch zeigt sich's ferner, daß Ein solcher Tag besser ist, denn tausend in der Welt, weil Ein Tag, zugebracht unter treuen Seelen, schöner und freudebringender ist als tausend Tage unter falschen Menschen. Und der heimgekehrte Sohn, diesen Unterschied suhlend, sügt hinzu: ich will lieber an der Schwelle stehen im Haufe meines Gottes, als wohnen in den Zelten der Bosheit. Der ernste Blick des Vaters, die bitteren Vorwürfe der Brüder, sie haben ihn bis in den Winkel, bis an die Schwelle des Hauses gedrängt, und doch fühlet er und sagt er sich heute: sie sind heilsam diese Vorwürfe, denn die Treue hat sie eingegeben, während die Schmeicheleien, die man mir draussen machte, wodurch man mir meinen Zustand verhehlte, wodurch man mich immer tiefer in's Verderben hineinführte, Kinder der Falschheit waren. Die Vorwürfe, die ich hier bekomme, sind Anfangs bitter, aber der Nachgeschmack ist die Süßigkeit der Treue. Die Schmeicheleien, welche die Welt mir bietet, schmecken Anfangs süße, doch der Nachgeschmack ist bittere Täuschung; wie Salomo spricht: ihr Ende ist bitter wie is

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