Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 8 (August 1851)
- Date
- 1851-08-01
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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DK Rückkehr. , t«s ausrufen: 0^2 ich habe sie gesäet unter die Völker; 'Z112N V'PNIVII doch in weiter Ferne gedach. ten sie mein; 0N'22 Ntt l'm und sie leben neu auf mit ihren Kindern, und sie kehren zurück! — O himmlische Rückkehr in's Vaterhaus! o heiliger Fortschritt zur Einheit und zum Frieden und zur Liebe und zur Seligkeit in Ewigkeit. Amen. 28. Gottesdienstliches. Sie Sottesdienslordnung in der Aauptsynagoge zu Frankfurt a M. (Fortsetzung vom Maiheft S. 120.) V. Wir gelangen zu dem wichtigsten Abschnitte unserer öffentlichen Gottesdienstordnung, zu Neujahr «nd VersöhnungStag. — Es ist natürlich, daß die erhöhete Feier dieser erhabenen Tage (0^12 ll'A) auch eine erhöhete Feierlichkeit des Gottesdienstes bedinge. Dazu kommt ein Umstand, welcher diese Tage unv ihre gottesdienstliche Begehung in der Gegenwart von noch größerer Bedeutung erscheinen läßt, nämlich, daß jetzt eine so große Anzahl unserer Glanbens-Brüder und Schwestern, besonders in größeren Städten, wo das Absorbirende des Geschästslebens wie des sinnlichen Genusses der religiösen Sammlung und Erhebung gleich feindlich entgegenwirkt, das ganze Jahr hindurch gar keinen Gottesdienst besucht, viele aber wieder sich doch noch an den heiligen Bußsesten mit unwiederftehlichem Drange zum israelitischen GotteShause, zur betenden Gemeinde hingezogen fühlen. Da feiert das Geschäft, die Herzen kommen zu sich selbst; die Läden sind geschlossen, die Augen find geöffnet zu Gott. Neujahr und Versöhnungstag sind wie in den Himmel ragende Hochgebirge, auS denen der melodiöse Hirtenresgen ertönt, der daS israelitische Herz mächtig ergreift und zur Heimath zurückruft. Wir können daher diese Tage als den kleinen Ueberrest bezeichnen, womit der strafredende Jesaias N,8) in der allgemeinen Zerstörung sich trösten mußte, als das Saatkorn deS Herbstes aus der Vergangenheit für einen neuen Frühling der Religiösität in der Zukunft. Denn der Jsraelite und die Israelitin, welche an diesen Sammeltagen unserer Zerstreu^ ten in unserem. GotteShause sich einfinden, sie bethatigen doch t7»