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Der israelitische Volkslehrer · 1851-08-01 · Heft 8 (August 1851) · page 3

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
1 (1851)
Issue
Heft 8 (August 1851)
Date
1851-08-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Die «iukehr. 171 mit dir meint, und den du ganz vergissest!" Da fiel ihm Alles ein, waS ihm der Vater Gutes gethan, wie undankbar er gegen ihn gehandelt, und wie schön eS doch war daheim, im lieben Vaterhause! Und da glühte es wie ein Feuerfunken aus seinem Herzen auf und fuhr wie ein Blitz in seinen Odem, und eine Thräne trat in sein lange nicht gefeuchtck.s__A^ er sprang auf, und er fühlte in sich einen neuen Menschen auferstehn und sprach: ich will heim! zurück, zu meinem guten Vater zurück!" Neun Tage hatte er zu gehen, denn er hatte sich gar so weit vom Vaterhause entfernt. Am zehnten kam er an. Ihr könnt euch die Freude des Vaters denken, als er seinen Sohn wieder hatte! Aber die Geschwister wollten ihm nicht so schnell verzeihen, bis der liebevolle Vater ihnen einen ganzen Tag so in's Herz redete, daß auch sie ihm die Hand zur Versöhnung reichten, und Liebe und Eintracht erfülletendes Abends das ganze Haus. Da sprach der Vatev: „nun will ich euch ein frohes Fest bereiten! Ihr sollt im Bewußtsein euerer Vereinigung euch recht glücklich fühlen!" Vier Tage rüstete man sich zu diesem schönen Familienfeste; sieben Tage dauerte es, und der achte ward noch als ein Beschlußfest zugegeben. Wie freuten sich da die Geschwister, wie glücklich war ihr Vater!-- Also, m. Fr., verliert sich der Mensch von seinem heimathlichen Hause, von der Stätte seiner schuldlosen Kindheit, und schweift hinaus in die Welt, weit von Gott ab, und' vergißt seines Ursprungs, seines väterlichen Hauses, und nur hier und da streift im Getümmel der Welt an sein Ohr die Mahnung: »kehr um!" Umsonst; er läuft weiter und weiter. Da kommt die heilige Zeit, und der Mensch kebrt ein in die Herberge, das ist sein Herz. Er vernimmt eine heilige Stimme, die da spricht: Kehr' ein o Seel' zu deiner Ruhe: Und er kommt zu sich, und sein Herz macht ihm Vorwürfe, den Vater verlassen zu haben; 'Z^j? " '2 De nn der Ewige meint'eS wohl mit dir! Und am GedSchtnißtage, P"!ÄN vi', erinnert sich der Mensch, waS Gott ihm für Gutes gethan, und wie undankbar er gewesen, und Thranen erzeugend zückt es durch fein selsenfestes Herz! Da nimmt er sich vor, 16»

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