Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1851)
- Date
- 1851-07-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Uebersetzuug der Sprüche Salamo'S. durch den daS Gevachtniß unterstützenden Reim, annähernd ersetzt werden. ES wäre daher zu wünschen, daß sich Herr Klein mit «lttem verständigen Eollegen zu diesem Werke verbinde, welches gewiß beim Religionsunterrichte gute Dienste leisten würde; denn die Poesie und die Kindheit bleiben immer ein gerne zusammenweilendeL, liebliches Geschwisterpaar. Sprüche Salomo s. I. Aar Tage des Unglücks kann Reichthum nichts nützen, ---—— Doch Tugend wird vor Verderben schützen. (1l,4) 2 Dem Thoren dünkt richtig der eigene Pfad, Der Weift hört gern' auf Anderer Rath. (12,15) . 3. Der Fromme ißt nur um Hungers willen, Doch Frevlers Schlund ist nie zu füllen. (13,25) 1^ Durch jegliche Müh' ist Vortheil zu erringen, .-n " immer Nachtkeil bringen. (14.23) 5. Besser trockneS Brod bei Einigkeit. ' ' Als volles Haus bei Zank und Streit. (17,1) ^S^Besser wohnen auf Dachwinkels Spitze, Als bei zänkischem Weib in herrlichem Sitze. (21,9) 7. Der Waiseröffnung gleicht Streites Beginnen, yh' der Haber losströmt, such' zu entrinnen! l17,14) 8. Wenu Thorheit des Menschen Wege verkrümmt, ' So grollt er mit Gott, als Hab' er>S bestimmt? (!S,3) S. Der Reichthum schaffet Freunde in Massen, Der Arme ist selbst von Verwandten verlassen. (1S,4) / 10. Gleich irduem Geschirr, mit Silberschaum bedeckt. Ist tukisch Gemüch, in süße Reo' versteckt. (2S,23) II. Sem ganzes Gemüth eröffnet der Thor. Der Weise bedenke^dte Fokgeu zuvor. (28,2S) U. O rühme dich nicht mit dem morgenden Tag! Du weist »icht, was heur* noch geschehen mag. <27.1)