Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 2 (1852)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1852)
- Date
- 1852-12-01
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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des Rabbi Joseph Abraham Friedländer. ich dych noch mächtig an mich ergchen dey Wfz^Wwach! .hast du M deine Prüder die lange Zeit bis zürn hmtigM^Tage nicht verlassen" (Josua? 22, 3). Hieraufspp'Kt HWffßHey der. damals von dpr ,andern Seite schroff und vewammuMMchtD ausgestochenen' Behauptung., esseien alle Diezmigen, welche nur die>-Aechtheit der T h o r a -als göttliches GeseH anerkennen, chie Huslegung. aber nach Vorschrift des Talmuds^. bkoK ^ls> ein Myschliches/dtttt Wechsel unterworfenes Werk erachten,-M wyn Wz ^melitiMW Mesellschaft ausgeschiedene Ungläubige zu be- -undaufzuschließen und als Zeugen nicht, zuzulassen MM. MeimPg offen- und entschieden-dahin ar^ (das. .G. 4>: ,MWnM-uyd Talmud -sind Moses, nicht quf^Hmai offenbart, DlMn Mdel! xilie Sammlung erst spater entstandener und Mlf- WWiehffner Gesetzesauslegungen und haben keine ewigverbindende 7 Kraft." Sodann warnt er die Altem ^sor den tramigen HÄgen jener ausschließenden Verdikte, bei deren Geltendmachung notwendiger Weise Spaltungen entstehen, oder der. bei Weitem größere - ^heil der Gebildeten zu Heuchlern -gestempelt Werden MüßM Hieraus weist er durch viele Stellen deS Talmuds selbst klar - nach, wi^ ' zu a llen Zeiten im JudenHume das Zeitbe- MrftM^ WMWgOaltlttlg des religiösen Lebens anerkannt und tnaßgeben)) war, und schließt dann mit folgenden herrlichen. Wm- My^die Mr. zu ftinem Andenken verlesen. Er sagt^: „DerDeist des göttlichen Wortes ist untrüglich. Die Wahrheiten, der Mo^es- We^ „ Es ist nur Ein Gott! — Gottes Vorsehung erhält und regiert AW! — Gott hat dem Menschengeschlechte zu seinem ewigen Heile seine Lehre pffenbaret! — Eiustige Belohmlng unp Bestrafungi! —. Und die Folgerungen daraus: «Liehe deinen Nächsten wie, hich selbst!" „Auch ^egen deine Feinde sei gut!" — sind rein, Mhlchuend fürdie Seele und erhaben über Raum und Zeit. dyrchwchet di^.gMe.MoMch^RLligipy.^M Fo M? MWM^MAch^kM das. nzcht eins Fessel für uns wWeh dMs,. i^ welcher Weder Heil noch Seligkeit, zu finden! Ai^KrwM!, Eines aber M das Merläßliche Wd UnverMMe m de^Gottes^ehre; daran hängt Heil und Seligkeit. Ms Uin e ist der Geist der Gotteslehre!" — Gewiß, diese Worte sind die schönste Inschrift, welche der