Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 2 (1852)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1852)
- Date
- 1852-02-01
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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Schulschriften. schöpfen. Da nun noch außerdem der Verfasser, wie uns berichtet wird, seit Jahren krank darniederliegt, und auf dem Schmerzenslager dieses von Pietät, Fleiß und Nachdenken zeugende Werk geschrieben hat, so wünschen wir um so mehr seinem Buche, namentlich bei seinen Berufsgenossen, einen zahlreichen Absatz. 4. Hebräische Fibel zc. c^IZ? NIV^N), von L. Presburger. — Dritte Auflage, kl. 8« 64. S. — Verlag von I. D. Sauerländer. 5. Elementarbuch :c. (N^2Z? Yv5 ''PM N^PN ISO), von L. Presburger. — Selbstverlag des Verfassers, kl. 8». 208. S. Das e rste dieser Schriftchen kündigt sich auf dem Titelblatte als „erster Unterricht im Hebräischlesen und Uebersetzen, nach grammatikalischen Grundsätzen bearbeitet" an, und kann als solches Lehrer und Lernenden bestens empfohlen werden. Der Verfasser, Lehrer an der israelit. Bürger- und Realschule dahier,. bietet in demselben zuerst unter 28 Nummern, vom Leichten zum Schwereren systematisch Voranschreitend, in kurzen, übersichtlichen, leichtfaßlichen Regeln Alles, was zur hebr. Leselehre für Kinder nothwendig ist. Er hat wohl die Accente (O^PV) nicht beigefügt, weil die Lehre derselben dem reiferen Alter angehört (wir vermissen ihre Zusammenstellung aber auch in dem Elementarbuche). Dennoch möchten wir ihm rathen, solche, zur Vervollständigung der Leselehre, einer neuen Auflage der „Fibel" beizufügen, indem wir es für gut halten, daß, so wie das Kind fertig lesen kann, es die Gestalten und Namen der Accente kennen lerne, weil sonst die Zeichen beim Lesen der Bibel leicht seinen Blick beirren, oder durch Striche (NetdeZ und LoM-kasuK) und Punkte tOKolevi und kedü), die gleiche Bezeichnung und verschiedene Bedeutuug haben, in Verwirrung bringen. Auch hätten wir gewünscht, daß das ^ere (Nr. 5) als reines »ä« und das Okvlem (Nr. 8) als reines vd « aufgeführt wäre, in^ beiläufig gesagt, hauptsächlich in der verdorbenen polnisch-deutschen Aussprache dieser beiden Vokale das Garstige unserer Pronunciation liegt, was durch die Mundstellung auch auf die deutsche Sprech-