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Der israelitische Volkslehrer · 1852-02-01 · Heft 2 (Februar 1852) · page 14

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
2 (1852)
Issue
Heft 2 (Februar 1852)
Date
1852-02-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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7. Bücherschau. (S ch u l s ch r i f t e n.) I.Beantwortung der Frage: „Woraufgründet sich die Forderung: aller Unterricht in den Volksschulen sei reli- . giös, und in welcher Weise soll der Volesschullehrer dieser Forderung entsprechen?" Eine von der Köuigl. Württemberg'schen Ober- Schulbehörde, dem König!, katholischen Kirchenrathe in Stuttgart, mit dem ersten Preis gekrönte Schrift. Verfaßt vonLeopold Hofheimer, israelischem Schulmeister und Vorsänger in Kappel bei Buchau. Im Selbstverlage des Verfassers und in Commisfion der Dorn'schen Buchhandlung in Biberach. 1847. S. 140.) Bereits im vorigen Jahrgange (Novemberheft, S. 264.) haben wir in einer Anmerkung auf diese lesenswerthe Schrift hingewiesen. Ist es an und für sich schon ein so erfreuliches Zeichen der Zeit, daß über eine Frage dieser Art eine christliche Ober-Schulbehörde, ein katholischer Kirchenrath die Schrift eines isr aelitischen Lehrers nnt dem ersten Preise krönen, so ist es noch weit erfreulicher, aus dem Inhalte der Schrift, aus der Art und Weise, wie sie gedacht und geschrieben ist, den großen Fortschritt zu erkennen, welchen der israelitische Lehrerstand in den letzten zwanzig Jahren gemacht hat, und mehr und mehr setzt sich bei uns die Achtung vor diesem wichtigen Stande fest, welchem, namentlich auf dem Lande, in Betreff der Bildung und Hebung unserer Glaubenshrüder, eine so große Aufgabe von Gott anvertraut ist. — Sehr schön bemerkt der Verfasser in dem Vorworte (S. VI.), nachdem er von der Schüchternheit gesprochen, womtt als Jsraelite, an seine Aufgabe gegangen sei: „so unternahm ich denn die Arbeit und suchte, wie dieselbe zeigt, den Weg zu dem Urprincip alles Wahren, Guten und Schönen einzuschlagendem Weg, auf welchem sich die religiösen Pilger aller Nationen be-

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