Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 3 (1853)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1853)
- Date
- 1853-12-01
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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210 Progression und Conservation. ges im „richtigen Maaße" angewendetes Auswendiglernen wird wohl wenig einzuwenden sein. — Nach dieser Auseinandersetzung glaube ich annehmen zu dürfen, daß Herr Hecht und ich in unsern Anschauungen über die beregte Streitfrage nicht so weit auseinander stehen. Aus der Entgegnung des Herrn Lehrers Hecht will ich mir aber die Lehre nehmen, in Zukunft meine Gedanken nicht wieder so kurz, gedrängt und rhapsodisch hinzustellen, aber auch Herr Lehrer Hecht wird, so hoffe ich, aus meiner Entgegnung manches Beachtungs- und Beherzigungswerthe herauszufinden wissen. — M. Dreifuß. *) Es ist eigentümlich! — Die Anschauung des Talmuds ist hier eine ganz andere! — Er verbietet bei der INHHV NUN (schriftlichen Lehre), welche doch gewiß auch nach unseres gelehrten Mitarbeiters Ansicht das conservätive Element vertritt, geradezu das Auswendiglehren und lernen (O"FI ^^"1 NN55 damit das conservätive Element sich nicht verflüchtige, während er bei der NUN (mundlichen Lehre), welche doch das progressistische Element in der Religion vertritt, ursprünglich Alles nur auswendig gelehrt und gelernt wissen wollte! — Wenn der geehrte Herr Verfasser hierüber nachdenkt, so wird er hierin gerade die entgegengesetzte An- - schauung von der seinigen dargelegt finden. — Nach unserer Ansicht übrigens ist ein passender und gesunder Bibelunterricht, namentlich des Pentateuchs und in der Ursprache, das passendste conservätive Element beim Religionsunterrichte, ja, vielleicht der passendste Religionsunterricht selbst. — Uebrigens freuen wir uns des angeregten Streites; L^NOD N55)j? NO2N Anmd. Red. "VZUQA-