Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 3 (1853)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1853)
- Date
- 1853-10-01
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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263 Der Mensch im Lichte der Religion. " xw' Es wende der Ewige Dir zu » Oy^ fein Angesicht «nd gebe Dir Frieden!? Zaget nicht, Gemeindegenossen, seid muthig, Mitbcüder, Schwestern! Weit ist der Weg der Menschheit, ferne noch liegt das Ziel Israels — aber einig ist unser Gott — und im Glauben an ihn fühlen wir uns eins mit allen unfern Brüdern von Israel, wenn sie auch unsere Gegner sind, fühlen wir uns eins mit allen unfern Brüdern in der Menschheit, wenn sie auch unsere Feiude sind! — Ziehe vorwärts, o Israel, deine Stärke findend in Gott. Und ziehest du immer noch durchs Thränenthal, und bist immernoch von herbstlichen Stürmen umtobt: muthig voran! die Fahne deines Gottes in der Hand wirst du wallen von Kraft zu Kraft, bist du erscheinest in dem neuen Zion vor Gott! ^^V? POL? Höre Israel, I^N^X " der Ewige, unser Gott, " der Ewige ist einzig!? 7: OH? 1^"Q Gelobt sei der Name! seiner glorreichen NAO^I'Z^ Regierung immerund ewig! :M1 sOtt Amen. Amen. Bemerkung. Zu den obigen fünf Predigten gehört, ergänzend und zusammenfassend, eine sechste, welche am ersten Tage Succoth (5613) abgehalten wurde und das Thema: „Die Religion im Lichte des Menschenthums" behandelt. Dieselbe ist im v.J. sofort besonders abgedruckt worden, weshalb ihre Ausnahme in den Volkslehrer unterblieben ist. 38 Vorläufige Erwiderung Der ehrenwerthe Herr Lehrer Hecht hat im Augusthefte dieser Zeitschrift unter dem Titel: „Ist entwickelnder Religionsunterricht räthlich oder nicht?" einen Aufsatz veröffentlicht, dessen wesentlicher Inhalt polemisch gegen einen von mir im Maiheft dieser Zeitschrift unter dem Titel: „Gedanken über Jugendunterricht und Lehrmethode?c." veröffentlichten Aufsatz ist. Beim Herannahen der hohen israelitischen Feiertage und bei den zufällig sich gehäuften anderweitigen Berufsarbeiten ist es mir für jetzt unmöglich, eine Widerlegung dieser Widerlegung mit der gehörigen Gründlichkeit auszuarbeiten. Vorläufig bemerke ich nur, daß der ehrenwerthe Herr Hecht das Wesen und namentlich die Tendenz jenes Aufsatzes auf eine auffallende Weise mißverstanden zu haben scheint, was ich, sobald ich Zeit und Muße habe, näher nachweisen werde. Dreifuß, Landrabbiner.