Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 3 (1853)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1853)
- Date
- 1853-10-01
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Seele, das ewige Licht im Tempel. 257 des Gemüthes zu schätzen weiß, welche in der Religion ihre ewige Erneuerung findet. — Ein solches Religionswesen, Israeliten dieser Zeit, wollen wir befestigen in unserer Mitte, ein ReliFionswesen, das Geist und GemüLH befriedige und der Seele zum wahren Aufschwung gereiche. — O helfet mit, daß es gegründet werde! Führet solchem Retigionswesen, führet unserem, wenn ihr nur mitwirket, herrlich zu hebenden Gottesdienste, die Hüter des Gewüthslebens, euere Frauen, die Träger unseres künftigen Geisteslebens, euere Kinder zu, und' wir werden, trotz allen Stürmen, die uns umgeben, vorwärts schreiten von Kraft zu Kraft, bis wir am heiligen Ziele angelangt. Sorget dafür, daß man von imserem Gotteshause, von unserem Gottesdienste wieder sagen könne, wie in den Tagen heiliger Vorzeit: „Nawbu", wie lieblich sind deine Wohnungen, Herr derSchaaren! Sorget, Lehrer und Erzieher, Bildner am heiligen Werke der Zukunft, daß die Jugend mit „Leib und Seele" hier lobsinge dem lebendigen Gott, und bringet, ihr Väter und Mütter, zu den Altären Gottes eure Kleinen, daß sie hier von euch lernen , ihre jungen Seelenschwingen entfalten vor Gott. Und wie an diesem heiligen Tage das ganze Menschenwesen vor euren Augen auferbaut wurde als ein heiliger Tempel des Herrn, so sorget dafür, daß von Sabbath zu Sabbath, von Fest zu Feste, Jahraus und Jahrein, das religiöse Leben sich erneuere, die Gleichgiltigkeit beseitigt, die Mattherzigkeit in Gluth und lebendige Theilnahme sich umgestalte, daß: unsere Gemeinde zu denen zähle , vondenen es heißt: ^55 ^'Nk lld' „sie wallen vorwärts von Kraft zu Kraft", daß es von unfern zahlreichen Synagogenbesuchern heiße: ^NN^wtt „Heil den Bewohnern deines Hauses, fortwährend mögen si? dich loben. Selä." -- Und so nehmet denn, zum Schlüsse dieses großen Tages, zur Besiegelung dieser heiligen Festeszeit , zur Abschließung unserer erhabenen Betrachtungen in denselben — nehmet von mir den Gruß des Friedens, das Wort des Friedens! — Mit Frieden hat meine Rede begonnen, mit Frieden möge sie vollendet sein! " Es segne Dich, o versöhnte 'v: ' - Gemeinde, der Ewige umK bewahre Dich! HM 1W IX' Es lasse der Ewige Dirleuch- .^,,^1 ten sein Angesicht mW sey ' Dir gnädig!