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Der israelitische Volkslehrer · 1853-10-01 · Heft 10 (Oktober 1853) · page 5

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
3 (1853)
Issue
Heft 10 (Oktober 1853)
Date
1853-10-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Das menschliche Herz, der Altar im Tempel. 235 (NMü fl^p) ist Gott angenehm; und so heißt es in der morgenden Mincha-Andacht: H'xQvn n^O.i NNS<, ob nach seinem Verhältniß der Eine viel, der Andere wenig thut, WO) ^, wenn er sein Inneres nur zu Gott dabei wendet, wird es wohlgefällig aufgenommen. — Und wie beim Opfer Sauerteig und Honig fern blieb, und Salz daran kam, so bleibe die versäuernde Mißgunst und die Süßigkeit einer erheuchelten Liebe deinem Herzensopfer fern; Salz thue daran, als das köstlichste der Gewürze, denn, wie Salz nicht sauer und nicht süßlich schmeckt und doch die Speise veredelt, so ist dasselbe das schönste Sinnbild für den Bund des Herzens — N^>O l^-Q — das schönste Sinnbild einer aufrichtig und ernst wohlmeinenden Gesinnung, welche deine Wohlthat würzen, deine Herzensfreude am Guten mehren, deinen Hunger nach edlen Werken reizen soll. — Und hast du auf diese Weise in der Freude deine Herzenspflicht geübt gegen die Welt, so vergiß dein HauS, vergiß deine Familie, vergiß das theure Nest nicht, wohin die Liebe deine Jungen setzte! — Da sind es Freuden- und Friedensopfer'(O^L/'»Ml), welche du zu bringen hast. „Siehe, die Vogelmutter findet sich ein Haus, die freie Schwalbe ein Nest, wohin sie bringe ihre Jungen" — dieser enge Raum ist ihr lieber als die ganze Welt, und die ganze Freiheit der Welt hat keinen Werth für sie, wenn nicht ihre Lieben im Neste wohlversorgt sind — also suche du, fühlendes Menschenwesen, suche du die Altäre Gottes auf — und was meine ich hier für Altäre? — ich meine den Altar im Leibestempel, das Herz, welches durch Liebe und Treue Gott geheiligt sei; ich meine den Altar in des Hauses Tempel, den Tisch, um welchen die Familie sich versammelt, an welchem ein Freund sich einfindet, um Liebe zu geben und zu empfangen, und von welchem die Weisen sagen: NIW^NON ZN^ der Tisch ist dem Altare zu vergleichen! — Herz m deiner Freude, von diesem Altare darfst du selbst genießen beim heiligen Opfermale — o daß an diesem Altare stets der Frieden wohne, und die Freude mit Myrthen seine En-

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