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Der israelitische Volkslehrer · 1853-10-01 · Heft 10 (Oktober 1853) · page 3

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
3 (1853)
Issue
Heft 10 (Oktober 1853)
Date
1853-10-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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IRI
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Das menschliche Herz, der Altar im Tempel . 2Z3 Wort, welches wir in unsere Betrachtung verweben wollen, und das lautet: NttAN M Auch die Vogelmutter.findet ihr Haus s? ^"Nl Die freie Schwalbe ein Nest, „"M^ttNilw Wohin sie bringe ihre Jungen — Ntt Ich habe deine Altäre, ,7V55255 » O Herr der Schaaren, ^N^l Mein König und mein Gott! — Das Herz ist der Sitz der Empfindung, des Gefühls. Lust und Schmerz, Freud und Leid' fliegenwie Zugvögel bei ihm ein und aus, und kehren immer wieder, bei ihm zu nisten, bis das Haus in Staub zusammen fällt. — Daran wollen wir unsere Betrachtung reihen an diesem herzerfreuenden, herzbewegenden Abende. — K Das Herz in feiner Freude wollen wir zuerst betrachten, und erkennen die OpferPflichten, welche uns da auferlegt sind. — Die heil. Schrift erzählt uns von Hiob, dem reichen und glücklichen Manne: wenn die Festgelage seiner Kinder vorüber waren, da heiligte er ihren Sinn; da machte er sich frühe auf und brachte Ganzopfer dar, nach seiner Kinder Zahl, denn er dachte, vielleicht haben meine Kinder sich in der Freude sündhaft losgesagt von Gott in ihrem Herzen; also that Hiob alle Tage, so lange er froh und glücklich war. — Und so ist es unsere Herzenspflicht, in der Freude, im Glücke, im Segen dem Herrn ein Ganzopfer fiij?) dazubringen. Dieses ging im Feuer auf, im heiligen Feuer; und so soll im Glücke ein beständiger Feuereifer für alles Gute unser Herz durchdringen und seine Freude heiligen; Hochmuth bleibe fern; Mißgunst und Geringschätzung Anderer sei nicht zu finden; stolzes Herabblicken und neidisches Emporblicken sei verbannt; beim Streben nach Außen, bei der Häufung der Geschäfte werde nicht der Weg vergraben und der Strom versandet,

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