Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 3 (1853)
- Issue
- Heft 9 (September 1853)
- Date
- 1853-09-01
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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230 Der Mensch im Lichte der Religion. ren! — o so weihet und heiliget diese'freundlichenGotteiswo^- nungen, weihet und heiliget euere Kinder frühzeitig dem Dienste Gottes! Gehet ihnen mit dem Muster der Mäßigkeit, der Enthaltsamkeit, der Selbstbeherrschung voran, und da bei ihnen das leibliche Leben und Weben noch vorwaltet, so sucht dieses zu weihen und zu heiligen und zu einem kräftigen, gesunden Bau aufzuführen für Gott. — Und ihr selbst, Angehörige des jüngeren Geschlechts, die ihr heute mich höret, beherziget mein Wort! Jünglinge und Jungfrauen, bedenket die Verantwortlichkeit, die ihr auf euch .ladet fürs ganze Leben, wenn ihr die Herrlichkeit, womit Gott eure leibliche Lebenswohnung ausgestattet, mißachtet, entweihet. So freudig der Jugenfreund ausruft beim Anblicke blühender Jugend: nixiw " NN'"!' ily wie freundlich sind deine Wohnungen, Herr der Schaaren, so schmerzbewegt ist er, wenn er einen Jüngling sieht, welchen das Laster gekennzeichnet, welcher seinen Lech entweiht, die heilige Gotteswohnung entweihet hat. Darum bewahre, o Jugend, deine Reinheit, bewahre die Weihe deines Gottestempels 2^1 ,->in NN!? 12 tt^l, damit Gott nichts an dir bemerke, was seine heilige Wohnung schändet, und sein Geist, sein guter Geist sich nicht trauernd von dir abwende! — Froh soll die Jugend sein — wer wünscht sie anders zu sehen? — Geist und Leib sollen in euch lobsingen, ihr Wandelnden im Jugendgarten — aber : dem lebendigen Gott sollen sie singen; und einen Gesang einen Genuß, einen Weg zur Freude, wobei ihr nicht a n GAU zu denken waget — den verwirf! 12 *Qj?n ^tt den betritt nicht! — OIMQ tt'N " NNN Die Freude nnt Gott, das Vergnügen, welches ihr mit dem Gedanken an Gott, mit reinem Gewissen, genießen könnet, das sei euere Kraft, damit ihr Rcht sündiget!— Und alle zusammen, Alt und Jung, erkennet es mit tiefem Danke, wie die Religion auH unser leiblich Dasein schirmt, indem sie dqs irdische Leben heiligt, die irdischen Wünsche verklärt, uns ausrüstet mit Kraft, gegen die Sünde, MN OVZ VT^N^ um uns zu erhalten wie am heutigen Tage. — Amen. Amen. -^?>T^W^AE-^—