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Der israelitische Volkslehrer · 1853-08-01 · Heft 8 (August 1853) · page 28

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
3 (1853)
Issue
Heft 8 (August 1853)
Date
1853-08-01
Page
– (sequence 28)
Language
German
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DK feindlich^ Mchte» ligeq Arm vor den Augen der Völker; läutert euch, ihr Träger der Geräthe des Ewigen; vor euch her gehet der Ewige, und euern Zug schließt der Herr Israels." (52, 10—12). 3. Wir können also beruhigt sein wegen der Feinde, die uns umgeben: Gott zerstört ven Rath der Bösen; wir können unbesorgt sein wegen unseres Schicksals: in Gottes Hand liegt unser Geschick, Aber, meine Freunde, woher sollen wir Trost nehmen, wenn uns ein Feind nahe ist, näher als unser Schatten, der uns begleitet hinaus auf die Straße, hinein in unsere Hammer; wenn dieser Feind frech in unserer Brust sich ausbreitet und „uns quälet den ganzen Tag"; wenn wir selbst nach dem „gewölbten Kelch des Taumels" greifen und ihn austrinken, ausschlürfen, wer soll da uns trösten? Wenn irgend eine böse Neigung in unserm Innern Wurzel gefaßt hat., so würden wir verloren sein und dem Verderben mit vermehrter Geschwindigkeit zueilen, wenn Gott , der Allgnädige, nicht unser Trost wäre. NNtsh ni^ tt^ NNO."!? INN „Er eilet, den Gefesselten zu lösen, Ivn!? "Ow daß er nicht sterbe zum Verderben und des himmlischen Arodes nicht ermangle"(14.) Gott selbst reicht uns in den Tagen der Buße und der Versöhnung dieses Himmelsbrod. Die Religion löset die Fesseln, in die uns die Sünde geschmiedet hat, durch aufrichtige Buße, andächtiges. Gebet und Tugendübung ^Nj?"M n^>SN Und haben wir ernstlichen Willen, uns zu bessern, so steht uns Gott im Himmel bei. Jsraelite, wie glücklich bist du, Gott, Gott selbst ist d ein Tröster und Helfer. Ob die Wunde auch schon Jahre lang bitterlich schmerze, ob dein Herz auch krank sei bis zum Verschmachten : Gott ist dein Arzt. Bekenne ihm offen deme Hinfälligkeit und Schwäche, verheimliche ihm deine Fehler, Mne Gebrechen nicht: dann wird er dir rathen und in den Heilmitteln der Religion Arznei reichen und dein Herz wird wieder gesunden und die Tröstungen deines Gottes werden dich erhMrn. Ja, Gott, unser Gott, d u bist unser Tr ost er. Wr'sürchten uns nicht, wenn uns Mens ch en anfeinden, söndern denken getrost: ONtt '5 N^Z)' NO '.i Gott ist mit mir, was kann ein Mensch mir thun! Wir ängstigen uns nicht, wenn ein widriges Geschick uns zu verfolgen scheint, sondern wir rufen freudig aus: ^"w NNdi du bestimmst mir das Loos! Wir verzagen nicht, wenn die Sünde uns quälet^ sondern wir wenden uns zu dir und sprechen: 11^2 Ö>ttvN N11> ülüZ Gütig und redlich ist der Herr, darum zeigt er Sündern den rechten Weg. Ja, du, Allgütjger, mögest unser Trost sein heute und immexdar, Amen! —L^^Z^^I^D—

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