Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 4 (1855)
- Issue
- Heft 8 (August 1855)
- Date
- 1855-08-01
- Page
- – (sequence 34)
- Language
- German
- Belongs to
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St2^ Stundschau. A«S der Schweiz. Unter dem 5. Juni erließ der Srziebungsdirekter folgenden Bescheid an das konnte: Auf Meinen Antrag hat der Herr RegierungSrath unterm 31. v. M. beschlossen: Es sei Vie Erziehungsrireltioa ermächtigt, der in Ober-Endingen zu errichtenden landwirtschaftlichen Erziehungsanstalt für Israeliten einen angemessenen Staatsbeitrag ans tes Fall zuzusichern, daß dieselbe nach hierseits genehmigtem Lebrplane in ^rcjektirter Weise mit einer entsprechenden Schüler;abl wirklich ins Leben rrere. Sie haben demnach zuvörderst den Lehrplan für die proMirte Annalt mit genauer Angabe der Unterrichtsfächer und der Stundenzahl im Seinmer- und Winterhalbjahr, sowohl im Allgemeinen, wie für das besondere Fach anher zur Genehmigung einzusenden, worauf sodann unter der- ' RegierungSbeschlusse enthaltenen Voraussetzungen und Bcdingrmger Größe deS Staatsbeitrages und die Zeitdauer resselden beüimmmt werte? W^d. Der Erziehuugs-Tirektor: Hanauer. Zu den obigen Mittheilungen, die ich Ihnen zu machen das Vergnüg» habe, habe ich noch hinzu zu fügen, daß Herr ßrziehungs-Direktor mir rnünduH die Zusicherung gegeben, er werde auf 500 Fr. jährlichen Slaatsdeurag zutragen, was auch das Sekretariat mir eremiet hat. Ueberhauvt darf ich nach allen Vorgängen die Ueberzeugung aussprechen, daß der Herr Reaierungsralb unserem Projekte alle mögliche Protektion zu Tbeil werden lanen wird. — GS Wäre nun unserer Angelegenheit sehr ersprießlich, wenn auch in Frankfurt ein Comite sich bilden wurve^). — Für Wohnung, ist schon so viel als gesorgt, indem sich unsere Gemeinde wohl dazu verstehen wird, drei ge, räumige schöne Zimmer und nöthigen Falls auch vier, in unserem neuen, in gesunder Lage isolirt stehenden Schulhause für unfern Zweck einzuräumen. Scheune, Stattung, Garten und etwas Land besitze ich eigen. Es üebt ferner unsere? Anstalt ein Vermächtnis von 50 Leuisd'er in Aussicht. Das find alles freilich nur kleine Steinchen für unfern Neubau, aber doch sch^s etwas. Der Vater alles Guten und unsere edlen Brüder werden uns mit ihre-» Beistände gewiß nahe sein. M. G. DreifuS, Lehrer. Ober-Endingen, im Juni 1855. B er i eh t i g u n g e n. Man bittet, folgende Fehler des vorigen Henes verbessern zu wollen. S. 240 3- 7 u. 3 muß heißen: Durch Kindermund befestigt hier ' Sein Reichder Herr, —; Seite 247 Zeile 6 lies Doktor statt Detter-/das Z. l u. l. Niemand dem st. Niemand den; S. 248 3 4 l. dem inneren st. den inneren; das. Z. 1 v. u. l. Allen st. Aller; S. 249 Z. 6 l. unsere» st. nickt unseren; S. 250 3. l4 l. zwar st. zuvor: S. 253 3. 1» di"L? «-"d^?' S. 254 Anmerk. 3. 12 l. Consolidirung st. tzonsolnrnng: S7 255 Z. Hanasi st. Hanasie; S. 257 3. 7 l. stehen sie st. stehen; S. 2«0 3- 5V.u. l^VLtrwx» st. Vitrineo; S. 262 Z. 8 v. u. l. prasumireu st. präsnmerirea; S. 272 Z.! l. langgeübten st. langeübten; S. 273 3.!6. t. fördernden st. fördenden; das. 3. 4 v. u. l. Schacharith st. Schacherilb; S. 274 3-2! »- 2l. Gemeinwesens st. Gemeinwesen.-- «ur dte^ hebranche Votivtasel folgt für S. 24> u. 242. da hier zum Bedauern des Herausgebers, in Folge seiner Abwesenheit, eine zu große Anzahl von Fehlern stehen geblieben ist, ein eigner Carlo», um solchen Patt deS betr. Blattes dem vorigen Hefte emfügen. reSp. am Ende des Jahres nnblnden zu lassen. Die Red. «> W-r»» s---dt « Zi-nZf-.:? Wir i- ^ßer« S^-inb«. D. S-d.