Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 4 (1855)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1855)
- Date
- 1855-07-01
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Aaalekte« Sackai NNVl^ '^v VVZ)ssH dtO2 V2N1 lag eine verblümte Andeutung des LehrerS und Meisters an seine Schäler auf den bald zu erwartenden Messias, welche Hoffnung seine Schüler stets in Herzen tragen und für diese Zeit thätig sein sollen. Der kluge und einsichtsvolle Rabbi, der mit keinem Worte gegen Rom An- KsK geben wollte, bediente sich mit Absicht dieses verblümten, in den gelehrten Schulen vielleicht stehenden Ausdruckes, weil eine deutlich ausgesprochene Messiashoffnung einen Grund zur Verdächtigung der politischen Gesinnung gegen Rom hätte abgeben können*). Die Worte ^21 8O2 12'2M nach unserer Erklärung waren also werth und würdig in der Todesstunde von R Z. b. S. gesprochen und von seinen Schülern aufgezeichnet zu werden**). Nach dieser unserer Erklärung erscheinen auch die anderen Worte des R. Z. b. S.: NLivILN?Q L'^2 12S von tieferer Bedeutung und mit den Worten 121 IN^N^? 8O2 12'2M in innigem Zusammenhange zu stehen. Bekanntlich wurden in dem letzten Jahrhundert vor der Zerstörung des zweiten Tempels die Gesetze über Rein und Unrein 7NNV1 gar hoch gehalten. Die levitische Reinheit galt als eine Ehrensache. In der Beobachtung der Reinheits-Gesetze bis zu ihrer äußersten Spitze!?21tt 7NNV2 wurde das eigentlich Nationalisraelitische erkannt und angeschaut, und zwar nicht nur der Außenwelt, den Heiden gegenüber bildete sie das Unterscheidungszeichen, sondern innerhalb der Zudenschast selbst zog sie absondernde Schranken*"). Der NM y",«7» OZ? NW 8^1 j?2V 1X2 Nv 1PN2 ,V 2^N2 NPN' 7d5j)21'N d^V VN NIPN'M PVN 15«v OlS^X 1^ ^121 NXMV M2^N2 Der große Zior uns die gewaltige Ausbreitung des HalachastudiumS durch Koa»g Hiskia hervorgerufen, ließ denselben als Musterbild eines Königs, als werth »nd wurd»g der MesZaSwerten, iu den Augen derTalmudizlen erscheinen. **) Vergl. hiermit die Stelle iu Trakt. Megilo S. IP'^ ",1VX 2dt2 NZNNN "!21 L2N1S2 N^V2 '2"! dU'2N und ««ine Erklärung ^^-^ Zeitschrift Sinai Jahrgang 1846 Seite 265. Anmerkung. Siehe Chaziga t7. d. allwo es heißt: g-^D V^d<N PVHS> Bergt, f. Chagiga )«. ». aUwo eS heißt, daß »ach Beendigung d-r hohe» ZeAtage eine Reinigung mit dem TempeLhofe vorgenommen wurde.