Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 4 (1855)
- Issue
- Heft 5 (Mai 1855)
- Date
- 1855-05-01
- Page
- – (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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für die »eae Hauptsyuagsge zu Frankfurt a. M. _—IgH stalwng unseres CultuS in Suddeutschland anerkenne, und ist bei der Freundschaft und Gleichheit der Bestrebungen, die zwischen den genannten Ausschußmitgliedern besteht, ein gedeihliche? Resultat sicher zu erwarten. Wenn nun gleich unsere hiesige Gemeinde, als die bedeutendste in weitem Umkreise, zunächst ihre eigenen Bedürfnisse fragen muß, ohne sich von anderen Gemeinden in ihrem VorwärtSstreten beirren zu lassen, so wird sie doch gewiß, namentlich in unwesentlicheren Punkten, und in Berücksichtigung, wie ihr eigener Einfluß auf den Sieg der helleren Ideen bedeutend gesteigert wird, wenn benachbarte Gemeinden sich durch dieselben gottesdienstlichen Einrichtungen als Träger desselben Princips manifestiren,^erne zur Ermöglichung solchen Mitgehens das Ihrige beitragen. Uebrigens wird unser Gebetbuch in der oben bezeichneten Weise durch seinen rein deutschen Theil Alles gewähren, was Dasjenige der Reformgemeiude zu Berlin bietet, während es in seinem purifieirten hebräischen Theile sich den fortgeschrittensten Gemeinden anschließen, und so in beiden Theilen den Ansprüchen der Gegenwart sowohl als dem Standpunkte und Bedürfnisse unserer Gemeinde sich entsprechend erweisen wird. Der Himmel segne unserer Hände Werk, und seine Freundlichkeit walte über Dem, waS wir zu seiner Verehrung begründen wollen. Frankfurt a. M-, den 1. Deeember 1354. Der Rabbiner der israelitischen Gemeinde, Leopold Sinn -- »i. Rundschau. »niopx 'Nlvov Frankfurt a- M. — Mai. — ES wird uns soeben die höchst erfreuliche Kunde, daß unser Freund und College, Herr Rabbiner Vr. Siahoru, dermalen zu Pesih, wo sein Wirke» als Prediger der dortigen Reformgenoffensch aft durch staatliche Hindernisse gehemmt war, einen ehrenvolle»