Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 11 (November 1856)
- Date
- 1856-11-01
- Page
- – (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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Rundschau. ZIZ rung erhalten werden soll. — Unter Anderen hat der Selige auch in die „^eaäemie 6eg seisvesg morsles et xoMiqnes* einen jährlichen Preis für das beste Werk gestiftet, welches am meisten zur Verbreitung des Pr imärunterrichtS bei der armen Volksklasse bettrage; indem, wie der edle Testator hinzufügt, er sich während der wenigen Jahre, die er auf Erden wan. delte, überzeugt habe, „daß jener Unterricht eS sei, welcher das Elend vermindere und allmälig die Emancipation deS Menschengeschlechtes vorbereite." Man wird aus diesem Einen Zuge das schöne Charakterbild des edlen Entschlafenen kennen und verehren lernen. — Aus Metz wird uns berichtet, daß die Verlegung der „Rabbiner- Schule" nach Paris eine Wahrscheinlichkeit sei, die an Gewißheit gränzt. Hnr Trenel, ein Zögling der Anstalt, ist an der Stelle des Herrn Lazard zum Talmudlehrer ernannt worden. — Der Professor der midraschischeu Wissenschaft, unser gelehrter Landsmann, Herr vr. Krüger, hat gegen die maßlosen Angriffe, welche die französische Oberrabbiner-Conferenz von Seiten unserer (Frankfurter) Neuorthodorie erfahren, eine polemische Schrift erscheinen lassen, welche in h-x Th^t kein schöneres Motto wählen konnte, als die Stelle aus dem Talmud, Lada datkra IX,!0: „Wir sind betrübt über die bereits Getrennten, und du willst auch Diejenigen trennen, welche noch gleich gesinnt!" 'j'IWN NN v'*?)? tt^tt L'-P^L VN j'p'KnN S l6 begegneten wir einer Stelle, die ganz dasselbe ausdrückt, was wir in unserem Octoberhefte S. 265 ausgesprochen, nämlich: ^11 est vrai que ök. II. a r^ussi a faire sskoituiis an xrix äes äissens'wns et <Iu sedtsm« <ini älvisent iQ^lneureusement uns xartie cle3 (^0MMllllaut^8 Isravlites eQ ^Uemagne. II se trowxe cexenäant 5i1 eroit aussi r^'r>An6re la contaZion cl»ns les (^owumvAut^s Isr^'Ute3 äs k'ranee." — Auch der jugendlich frische, alte Kämpfer für Wahrheit und Licht, Herr Ger son Levi zu Metz, hat in den „^rcnives«- gegen jene gehässigen Angriffe seine Stimme in so entschiedener wie sachkundiger Weise vernehmen lassen; wir danken ihm herzlich für die gute Meinung, welche er bei dieser Gelegenheit über unser Streben und Wirten dahier ausspricht, welches durch die mehrerwähnten, aus geistlichem Uebermnthe entsprungenen Angriffe nur gefördert und in's rechte Licht gestellt werden kann. Der hyper-orthodore Unsinn, der mit seinem stolzen Geweih überall anstößt, muß sich nothwendig bald die Horner abstoßen. — Ueber die nach Palästina in den letzten zwei Jahren von Amsterdam ausgewanderten WohlthätigteitSgelder, ist uns von dem dortigen, aus den Herren Salomon RudenS, Jakob Lehren und Isaak Lob bestehenden Comit5, an welches das hiesige die eingegangenen Spenden zur Weiterbesorgung sendete, ein, von den Herren Rabbiner, Seligmann Bamberger zu .Würzburg, Abraham Adler zu Aschaffenburg, vr. Feuchtwanger