Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1856)
- Date
- 1856-07-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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K96 ReligiovSgesprSche. / 4. Sünder selbst, an ZonaS denke! Zu den heil'gen Büchern lenke! 5 Deinen Sinn, entlaß den Groll! Nicht des Sünders Tod erfreuet __Gott den Herrn — wenn er bereuet Nennt er Kind ihn liebevoll. 5. Und er sandte die Propheten, Daß sie ernst und strafend reden Donnerwort — der Allmacht Bild; Aber fließen Reuethränen, Soll'n sie heiliges Versöhnen Spenden gleich dem Thaue mild.__ 6. Dem „Kikajon" gleich, soll'n Schatten Bieten sie dem Büßendmatten — > Menschen sind nur schwaches Laub! — Ueber Nacht der Erd' entkommen, Ueber Nacht hinweggenommen — - Richte mild! — Bist selbst nur Staub l LS. AR. Religionsgespräche. III. Fortschritt im Pentateuch. PSgl. Bslttl. Iah?g. V. Nro. 17. 2s.) Do» einem norddeutschen Rabbiner. Laie. Ich liebe und verehre die Bibel von ganzem Herzen als ein heiliges, über alles Menschenwerk erhabenes Werk GotteS. Aber eben deswegen möcht' ich sie in jeglicher Beziehung vollkommen, mit keinerlei Mängeln menschlicher Werke behastet erblicken. Um so unangenehmer berührte es mich, als neulich Jemand dehaup- , tete, daß schon im Pentateuch, der doch an der Spitze der heiligen Schriften steht, sich Vieles finde, waS den Glanz seines göttlichen Ursprungs trübe und ihn als ein unvollkommenes, von Mehreren jusammengetragenes Menschenwerk charakterisire, in wel-