Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 4 (April 1856)
- Date
- 1856-04-01
- Page
- – (sequence 34)
- Language
- German
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122 Ruadscha». Israeliten, im Jahre 1852 (die neuere Zählung) ebenfalls 7W Katholiken. 27S ProreKanten, also eine kleine Zunahme, und 12 ZsraeUlen, also hier enrjyrechevde Abnahme, wie eS im uns vorliegenden deßfallfige» Bericht helßt. Herr StaarSrath v. Herrmann -—der übrigens seine Kinder durch Juden «tterrichte» läßt — war seiner Zeit einer von des wenigen bayerischen Abgeordneten, welche gegen unsre Emanzipation stimmten. Durch die sothane Vorenthaltnng der Gleichstellung find wir wieder auf den AechtSboden des EdittS vo» RV. Juni!8!3 zurückversetzt worden, welches in seinem pharaonischen K. R2 besagt: die Juden sollen vermindert werden. Da ist tzosseanevz- — Dem Rendanten Herrn Hartmann auS Leutersbausen (s. Novemderhest S. 404) ist durch allerhöchiieS Rescript eire Lotto-CollekteurSstelle in Fürth verliehen und also dem Manne die ihm wohl zu gönnende Versorgung geworden, aber das Prinzip der Äusschließur^ vom StaatS- Dienii aufrecht erhalten geblieben. Ein großer Tbeil der tchiMichen) Vorsteher des Landgerichtsbezüts hat ihm einen ehrenvollen Naurus im Eorre^?ondenten v. u. f.D. gewidmet, und sein Abschied ist von des Honoratioren des Städtchens und der Umgegend nicht minder ehrenvoll begangen worden. — As der neu gegründeten Schule zu Würzdurg wurden die zwei Stellen mit Ausländern besetzt. Man muß sich baß wundern, warus hier, wo seit so vielen Jahren die -frommen Lehrer* gezogen wurden, kei-e inländischen tzansitatcn;n diesen Sellen gelangten, welche allein nach d^n Gesetz;utäflg 5nd. Allein wer wollte darüber kch wundern? Wir st-? als Juden »n solche Ausnahmen von der Regel, d. h. vom Gese?5, längst gewohnt, besonders in Uuterfranken und Würzburg! — Warden doch bei ber letzten Angellungsprüfung daselbst die zwei israelitische? SchulamtsiZa-did^ten zuletzt außer der Reihe geprüft, während die christlichen Eandid^ten in alphabetischer Ordnung gesetzt und geprüft wurden. Am Ende schließt man uns noch vom Alphabet aus, und das ist doch ein jüdisches Jn?nsLl — Durch gemeinsamen Beschluß der beiden LandwehrkreiSstelleR vom 24. Jan. ist der bisberige Landwehr-Nnterlieutenant Salomon Berolzheimer in Mrch zum Oberiieuten^nt befördert worden. Ob aber Israeliten auch zu iwch hcherea Chargen in der Landwehr befördert werden, ist täglich. Wenigstens wurde vor mehrere» Jahren ein funktionirender Ma°or in Fürth, weil Jude, nicht zum wirklichen Major ernannt und ihm ei- Christ vorgezogen! — Einkauf? Der Gebrauch (Zliak,e) nach talmndisch«, GrnndjaKeL, von Herr» vr. ^rZ»S«n»; Bericht an die Rabbiner-Touferenz, von Herr- Rabbiner Snßtind;AuS ete. »ar tsr«4!ile» <t'OLe,z, ete x»r I.?-raop»l,^ Herr» vr. Jost. Fortschritt i» Peetatench, von (sehr »Wommen)' Fest der Namengebnig z» Ulm (im »ächv. Hefte); Zkcensio» de? iSrael. Geschichte von E. Hecht» von Herrn vr. Sab (im nach- Hefte); Veibgelang v. Steinheim; E-gelSgruß. von R. (Gedicht); Berichte an« der Schseij, Gvrhesb-rg, EarlSr-he, Homburg, Lands». — Wir Litten, bei der ZK Häufung deS chaebare» 7L«5e?i^«, die verehrlichea Herren Mitarbeiter,sowie die Einsender ^Druckschriften, «n HejaDge 5»chKcht bei eintretender Verz-gerz-z deS Lödr-S-S, fs»ie der i-s. Recensisn». T«»ed.