Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 4 (April 1856)
- Date
- 1856-04-01
- Page
- – (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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aus Frankfurts Vergangenheit. 117 tenek (Frankfurt a. M. 1766 in 4.) erwähnt. Starb 176S, u. seine Frau Bella Augny st. 12 Jahre vorher. 37. «ähr Burbaum, Sohn des vr. Lipmann Burbaum aus Mainz und Enkel des vr. Benjamin Wolff Burbaum aus Frankfurt am Main. Er studirte, unter dem Namen Liebmann, in Gießen, wo er 1729 promovirt wurde. In demselben Jahre ließ er sich in Frankfurt nieder, wo er über vierzig Jahre praktizirte und starb 177v*). Man hat von ihm: testamen tkeoretieopraetieum 6s daemorrku^ia uteri; loeo 8peeimini3. Lsies3. ^lüller 1729 in 4. S. 24. 38. Loew Wall ich II., Sohn des I)r. Salomon Wallich, Arzt in Frankfurt. 1750. Starb als ein gefeierter Praktiker anno 1783. 39. Beyfus-Anselm Schloß, geb. in Frankfurt 5740, promovirt 21. Juli 1763 zu Güttingen, st. 1793. Er hinterließ: Va!etu6o komiius nucli et eooperti, xraes. K. kicdter 68 S. in 4. 40. Simon-Wolf Worms, Sohn des Anselm Worms, wurde 1768 in Gießen promovirt. Er ersehte seinen Vater als Arzt der indischen Gemeinde anno 1772, und starb 1812. Man hat von ihm: Oi3s. meä. smau^). 6e eausa immuncktü 3permatis kumavL apuä kdraeos. lZiess. Braun, 28 S. in 4. 41. Bevfus Wallich, Sohn und Nachfolger des I)r. Abraham Wallich II. Er starb 1810, als ein geschätzter, erfahrener Arzt. 42. Abraham Wallich III., Arzt in Frankfurt und ausserhalb dieser Stadt, wurde nickt sehr alt. Seine Frau geborene Flersheim starb 1799, und hinterließ ihm drei Söhne*^) und eine Tochter. Letztere starb 1824. 43. Seligmann-Joseph Oppenheim er aus Frankfurt, prsmsvir: 1738, vierter jüdischer Arzt 1799, später fürstlich primatischer Ober-Schul- und Studien-, auch Departements- Rath. Er ist, 51 Jahre alt. am 9. Juli 1817 gestorben. Seine 5) Bekannt unter der Bezeichnung „voetor," haben seine Nachkomme» diese Bezeichnung als Kam il ien-Na men angenommen. — „ Anmert. d. Ver f. **) Diese drei Söhne, die nach den obengenannten Quellen auch Aerzte waren, und die ich unter den Nummern 44. 45 und 46 nut N.imen anführe, scheinen jedoch nicht praktizirt zu haben; wenigstens erinnert sich Niemand ihrer Praxis. — Anmerk. d. Verf. In den betreffenden Quellen bedeutet wohl der Name ., Rofe» (Arzt) öfters, wie oben bei der Benennung „Doctor* erwähnt ist, nicht das Amt, sondern die Familienbezeichnung des Mannes; wie es denn hie? ia Familien bis vor Kurzem noch vorkam, daß selbst weiblich» P?5son?::, die?o» 5ö?5u»»»Ur»», mir jenem Beinam-R bezeichnet zu werden pflegten. Änm. 0. Red.