Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 4 (April 1856)
- Date
- 1856-04-01
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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Die jüdischen Aerzte Sprache heraus. 1716 gab er, bei Gelegenheit der Geburt eines österreichischen Prinzen, die Beschreibung deS Dank- und Freudenfestes für die jüdische Gemeinde in Frankfurt heraus. Er starb den 25. Adar 5495 (1735). 3V. Lipmann Burbaum, Sohn des Dr. Benjamin Wolff Burbaum aus Frankfurt, studirte und wurde promovirt zu Leyden. Später wurde er wegen Schulden verhastet, und schrieb, während der Gefangenschaft, ein medizinisches Werk, welches aber nickt gedruckt wurde. Nach seiner Freilassung verließ er feine Vaterstadt, ging nach Mainz, wo er sich einen großen Ruf als praktischer Arzt erwarb. Er starb daselbst, 1747, sehr betrauert. 31. Salomon Wallich I., Sohn des Vr. Abraham Wallich I. und Bruder des vr. Low Wallich. Er praktizirte in Frankfurt, wo er 1749 starb. 32. Anselm-Gutmann Burbaum, Sohn des vr. Gutman Burbaum und Enkel des Benjamin-Wolff Burbaum, aus Frankfurt am Main. Er wurde 1729 in Gießen promovirt und starb in seiner Geburtsstadt 1743. Man hat von ihm: Moeses meäieae 6e?edri miliar! vuerperarum, loeo speeimmiZ. Kiess. Müller, 4. 24 S. 1729.« 33. Gutmann-Wolff Burbaum, Sohn des Benjamin- Wolff Burbaum, promovirt zu Leyden, praktischer Arzt in setner Geburtsstadt Frankfurt, wo er in einem hohen Alter 1753 starb. 34. Elcan-Benedict Meyer, Bruder des Daniel Meyer, geboren in Berlin, studirte in Halle, wo er 1753 promovirt wurde. Er bittet 1759 um Erlaubniß in Frankfurt praktiziren zu dürfen; es wurde ihm aber abgeschlagen, obgleich er im Verein mit den Baumeistern die Sache anno 1760 und 1761 bis an den ReichSrath, und an das Kammergericht brachte. Er starb vor Verdruß 1763. 35. Daniel Meyer, auch vr. Gedalia genannt, wurde 1746 als dritter Arzt der jüdischen (Gemeinde angestellt, und starb 1768. Er war während seiner zwei und zwanzig jährigen Praris der gesuchteste Arzt in Frankfurt und hinterließ ein bedeutendes Vermögen, das nach seinem Tode für milde Stiftungen verwendet wurde. 36. Anselm Worms, gelehrter Arzt, Sohn des Rabbi Wolf Worms, studirte die Medizin in Metz, wo er sich mit der Tochter des Rabbi Aaron Augny vermählte. Im Jahre 1722 kam er nach Frankfurt zurück und gab in Offenbach eine Introckuetion in die Algebra heraus. Er schrieb sehr viele Werke, die er in seinem Buche über di? 5I^so52k sder Aritik des?c«L2