Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1858)
- Date
- 1858-10-01
- Page
- – (sequence 39)
- Language
- German
- Belongs to
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«aSbfchaL Mstigfitk 'Stsolge bereitet «erden! Das ist gevip der Wmchh Uller^ die es v«.vt meine« mit der Förderung und Verbreitung der Schee« Religiosität in^er Menschheit. Süski«^. 5 AusZ^erwirduttSmitgethM, d<ch man daselbstmi-t dem frommes und löblichen Vothaben sich beschäftige, der ausgezeichneten und Allen, di« fie kannten, unvergeßlichen seligen Gattin unseres Freunde«, Herrn Merrabbiner'S Kahn daftlbst, ein geeignetes Andenken in der dortigen, eben im Bau begriffenen neuen Synagoge Pisten zu wollen. Dasselbe HoL jedoch nicht ison dem betreffenden Bau-Comit< aus den vorhandene« MMN, sondern ^us MwiMgen Beiträgen von zahlreichen Freunden und Freundinnen, Anverwandten und Verehrern der, mit seltenen Gaben des Geistes und Herzens ausgestatteten Frau begründet werden, wozu fich bereits vor der Oonstituirung des bezüglichen Homitäs, welches, während wir dieses schreiben, wohl schon gebildet sein wird, Beitragende Von Trier und auswärts gemeldet habsn. Wir begrüßen diese schöne Idee mit all' der innigen Theilnahme, welche uns Her schmerzliche Hintritt und die wehmuthSvolle Erinnerung an jene theuere, auch von uns so tief verehrte Freundin s. Aeinflößt. — Möchte unser schwer gebeugter Freund inderAuMhrung^seb schönen Gedankens einigen Trost finden! Die Selige war für den neue« Synagogenbau, wie für alles Gute, Schöne und Heilige, wann begeistert? wir haben in der, über die betreffende Grundsteinlegung herausgegebenen Brochure ew sinniges Gedicht gelesen, welches die Verewigte gedichtet , das von einer Tochter derselben bei jener Feier vorgetragen wurde, und worin sich ihre schöne fromme Seele klar abspiegelt. Umso mehr empfiehlt fich die Stiftung zu ihrem Andenten^n einem GotteShause, welches ihr pflichteifriger Gatte in uner^ müdlichem Bestreben zustande gebracht, und in welchem die anschauliche Erinnerung an die Selige die Tochter Israels zu allem Gute« und Edlen begeistern möge. — ^NLNZ — Zu dem Synagogenbau in Trier hat Herr O. R. Kahn, als Selbstsammler, zu Frankfurt a. M. namhafte Beiträge erhalten; demselben find auch zu diesem Zwecke durch Vermittlung 4es für alle heilige Angelegenheiten so gerne thätige« Herrn Albert Cohn zu Paris, eintausend T?2ukrn reu Seiten des edlen Herrn Baron James v. Skothschlld daselbst zugesandt worden. — Gaben für Palästina aus dem Trierer Bezirke werden wir im nächsten Hefte verzeichnen. — ......... L..S. München den 29. September ^1858. — Heute Morgen, bei der heiligen Hosianna-Andacht, entstieg meiner Brust ein Lobgesang dem Lenker menschlicher Geschicke, der Reiche entstehen und vergehen läßt, der aber sein Volk Israel durch die lange Wüste tausendjähriger Verfolgungen und aufreibender Vertilgungen geführt, und es trotz unsäglicher Leiden an die Grenze des gelobten Landes der Duldsamkeit und der Bruderliebe geleUet hat, aus dem ihm, mit dem Keginn des jetzigen Jahrhunderts