Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1858)
- Date
- 1858-10-01
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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- .n^n^:UMsetkwl?iii:^7^. SedSot^ter zs nennen; Änter den'Bökksrschafte^ war keine so (eig. hart, unbeugsam) fanatisch wie bi> Amoritifche, einen fanatischen Menschen pflegt matt daher einen Amoriter zu nennen. "'-^ -l-.ü^ - SikskiM .; 7 )? 1 i! SS^ Gchulnachrichten. "-U --'-^/^^^ - s.^ ,/'^7.^^ ^..^M.....5 ' - .. ---- K T r i er i in Uü gü st. (Durch höchst traürieg FamilieuereiMsse verp - Am M Zun! k Äu wohnte der Mterzeichnete, berelts Ktm zweite» Male^Ser Prüfung von 6 Zöglingen in dem Haindorfschen israelitischen Lehter-Seminar zu Munster (Weftphalen) bei, zu welcher er von dem Herrn Dirigenten eingeladen worden war. Diese Prüfunss eMeckts sich nach Z S des hierunter: abgedruckten Programms*) vom 26. October 1851 auf shste- *) Programm. aufgesteÄt^von'^r" in Folge Beschlusies der Vertrauensmänner der Provinzen Westfalen und Rheinland vom 27 August d. I. zusammengetretenen Kommission: t. Jeder die Aufnahme in die h^jige ^aelittsche Lehrer-Bildung^ Aspirant, jtz yach angenommener Meltdung verbunden/bei einem von dem DirigenM derselben bezeichneten Herrn Ober-Rabbiner oder bei einem auch in den hebraiHen. Fächern befahl über die vöm Ver?m gefoÄerte^ VorkenTitnisse sich zu unterwerfen- Außerdem hat er sich bei siiiiün MntrNte Ln die Anstalt einer nochmaligen Prüfung zu unterziehen. 2; Der Tchulamts-Nspixant soll nicht eher zu der gesetzlichen Lehrer- Prüfung zugelassen werden, bis er Zeugniß abgelegt hat, daß er gründliche Reugiöns-Kenntnisse besitze, in der bibNschen und jüdischen Geschichte sowie in der hebräischen Grammati? bewandert sei, und daß er die Bibel geläufig zu ubersetzen, auch einen hebräischen Commentar zu lesen verstehe. Die Prüfung in diesen Fächern wird von den Lehrern der Anstalt vorgenommen und dazu entweder einer der Herren Ober-Rabbiner oder ein in den hebräischen Disziplinen anerkannter Gelehrter Seitens der Direktion eingeladen. 3. Es soll wieder ein Seminar-Gottes-Dienst, wie er W ftiiheten Jahren bestand, eingerichtet werden, welcher dem religiösen Bedürsnisse der Mehrheit der jüdischen Gememden entspricht 4- Die auszubildenden Lehrer werden den erforderlichen Unterricht im Vorbeten und im^ Vorlesen der Tl'orä erhalten. 5. Von der Vermehrung der dein Vtrein^ zufließenden Mittel, welche auf mindestens zehn Jahre gesichert v«rd«N müssen, soll auch die vermehrte Aufnahme der zum Lehrfache oder Handwerken und Künsten hestimmtei? Zöalinge abhängig sein, und m jenem Falle der Kursus der Schulamts-Aspiranten möglichst von 2. aus ZLahre Ausgedehnt werden. 6. Per Direktor ernennt in Zukunft zwer Männer aus Rheinland und Westfalens sebesmal auf dre^ZaHre. «elche MecnschästltH mit Lhni das KurÄtvrlüm bilden. ' :' ' - . Mü-nster^ den 26. Oktober!85i. (gez.) Prozessor vr. Haind^rs^ HuMrial-Oderrabbineri^.Bodenheimer- LSb. Lehrer H- Leeser. H Walbaüm. ' ^- -