Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1858)
- Date
- 1858-10-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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. Neue Erklärung der Lyoner Medaille. S0l Gefangenen , die hebräische Umschrift besagt genauer, wie sehr er leidet, namentlich durch die Langsamkeit der über das Schicksal der Gefangenen entscheidenden Behörde, und die ängstliche Besorgniß der Leidenden, während der junge Se <?oüekes noch auf den Einfluß des Vaters einiges Vertrauen setzt. Der beigefügte Kopf ist nach Herrn Cahens Ansicht entweder das Bild des jungen Mannes oder des Königs. Die Übersetzung der Umschrift lautet nach Hrn. Eahen also:?ar les äserets cke 1'Htre 8Upröme, par sa volonts immuadle, loryuo Wut a ees86, j'ai vu eettv proe66ure inkorwe, . je te louera! A I'6poyue oü eile sei-a arrivse 5 son terme. (Zepenckant j'ai remar<zu6 par un e?et 6e la?rovjckeuee, yus leur liste (Se äisAraee) a m6naA6 inon Luperieur et je m'en rsjouis. ^'atteväs ta Mivrauee ekayue jour, o AlouseiAneur, xranck et nusÄieoräieux Herr C. erklärt: tont bezeichne die Kriegesbewegung, hält zugleich für Anspielung auf den Vaternamen Eliah; und für gleichbedeutend mit Was diese Deutuug veranlaßt, vermögen wir nicht zu durchschauen, da der Erklärung zufolge, das Schreiben an den Vater gerichtet ist. Wie eS scheint, soll damit gesagt sein: „Ich höre zu meiner Freude, daß mein Vater von der Verfolgung verschont geblieben." Obgleich diese seltsame Verwechselung dem Akrost ich zugeschrieben wird, so zweifeln wir, daß der Schreiber auf irgend einen Leser rechnen'^konnte, der für '28 verstehen könnte, oder für ilonseiAneur, wie Herr Cahen sagt, während er eS m<m suySrieur überträgt, genommen werden dürfte. Wir würden, wenn sonst die Erklärung des Hrn. Cahen richtig sein sollte, den Satz so deuten: „Meinen hohen Rang oder Adel hat ihr Verzeichniß zu meiner Freude bestehen lassen", was einen klaren Sinn hätte, wenn mehrere der Gefangenen durch das Kriegesgericht ihres Adels beraubt worden wären. Die letzte Strophe würden wir auf Gott beziehen, und nicht mit Mi M erläutern, daher auch und nicht uns richtig scheint, ^atteucks ta 66I!vrauee auf den Vater bezogen, möchte schwer zu begreifen sein. Wir bekennen, daß mit diesen uns sehr