Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1858)
- Date
- 1858-07-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/3129675-3129754-3129759--2456-3131164- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
«eanfionen. 1 dieser dntteu Auflage Eingang gewahrte, und sie ihrem ganzen j! Umfange nach, besonders in dem vortrefflichen praktischen Thetle j i idiesen vermag ich nicht zu entdecken) so benützte, um (!^zur «enntniß der heiligen Sprache und Schrift (!) bei unsrer Ju- - zeud einen tüchtigen Grund zu legen.!Z 3ch gestehe, daß mir diese Approbation ganz unverständig lich ist. — Dies Bück enthält-1) Sitten- und Sinnsprüche; 2) kleine Erzählungen, 3) Fabeln, 4) Briefe. Dann folgen ohne Nummer: Gedankeu von Isaak Spitz; eine Predigt von Arni' heim; eine Geßner'sche Idylle von David Friedländer; Sittenlehren von Aben Caspi; die Jugendjahre S. D. Luz- Z zatto von ihm selbst beschrieben, nebst einigen Briefs» von ihm; D dieFamilieJonathan Eibeschützers, von vr. B. Beer; wieder H einige Briefe, ohne Namen; Psalmen von Wessely, und Isaak ß Sawow, ein Lobgedicht von Wolf Meyer; drei Gedichte von Ephraim Luzzatto; ein Lied von Mendelssohn; ein Lied Z voll Büschenthal, übersetzt von S. L. Rapoport, ein Trauerlied auf Asulai, vou I. S. Reggio; ein Stück aus Schillers Glocke, von S. L. Rapoport; ein Räthsel von D. F. Mendez; ein ß Rathsel von Juda Ieitteles; der letzte Hohepriester von L. A. jl Frankl, übersetzt von M. Letter is; Gebet für den Kaisers der Friedhof von Spitz, 20 Seiten Grabschriften; der Tod von u Spitz. - ' . - , W Wäre dies Buch bloß dazu bestimmt, daß Kenner der D hebräischen Sprache eine Uebersicht verfthiedener Sttzlarten sich verschafften, um zugleich zu erkennen, wie die tüchtigen neueren j i Meister die Kunst hebräisch zu schreiben anzuwenden verstehen," so ließe sich gegen den Plan im Ganzen nichts erinneren, U Viewohl die Ausführung bei weitem noch von dem Ziel enti Mt bleibt. Immer findet derjenige, welcher selten hebräische U Bücher liest, darin ein anziehendes Stück, das ihm gefällt oder M auch irgend etwas Bemerkenswerthes vorführt. Selbst nicht U - MZ klassich gehaltene Proben nimmt man da gern in den Kauf, allenfalls um die Kritik daran zu üben. Aber auch nur zu Ii solchem Zweckest das Buch als ss ziemlich brauchbar zu empfehlen. > ^.; D Wenn es der Jugend in die Hand gegeben wird, um zur D »enntniß der hebräischen Sprache "und Schrift (?) einen tüch- H Grund zu legen, so ist dies nicht nur ein pädagogischer Mißgriff, sondern, gerade herausgesagt, ein Frevel, und die Jugend ist beklagenswerth, welche mit solchen gemachten, ^künstelten, nicht, einmal vom Leichtern zum Schwerem ^schreitenden Lesestücken Jahre lang abgequält wird, eh^. sie VM. 18