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Der israelitische Volkslehrer · 1858-06-01 · Heft 6 (Juni 1858) · page 28

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 6 (Juni 1858)
Date
1858-06-01
Page
– (sequence 28)
Language
German
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tS4 «W»tzfch.chU. Verdienst hierin als in dex frellich glänzendere» und^ tzem SelhHs^ schmeichelnden Wirksamkeit auf der Kanzel, die oft zum bloßen Ohrenkitzij der Auhörer dient und sonst weiter keine Früchte für sie trägt. In kr Schule, da ist der rechte Weinberg des Herrn, aber freilich, zu bestellen, das kostet 3trbe^und Anstrengung, dabei läßt fich's nickt auf der Bärenhaut^MM--'Nun Glück auf! rufen wir dem Hern, vi^ Golbschmidt zu. Er batPch enkssßlojsen, diese Arbeit nicht zu scheuen »nd «^lbt MS^je^l Lohn wird auch entsprechend sein. Er wird ihn dereinst in der Liebe üir^ Anhänglichkeit finden, welche die herangewachsene Generation für ihn. den Lehrer nicht minder, als für den werthen, und von ihm ihnen zugeführten. und vertraut gemachten Schatz der Lehre vom Sinai an den Tag legen wirb, I>. Aus Pest, im Juni. Im Februarhefte Ihres anregenden und gefinnungstüchtigen .israel. Voltslehrers" befindet sich eine Notiz, derzusolge in "unserer Stadt ein Fall des Scheintodes an einem israelitischen Individuum vorgekommen sein soll. Zugleich 'stellen Sie, verehrtefier Herr Redaeteur, an Ihre hiesigen Leser das Ansuchen. Ihnen hierüber leinen verläßlichen Aufschluß zugeyen zu lassen. — Besagtes Heft ist mir erst spät zu Händen gekommen, und war ich auch früher nicht in der Lage, entsprechende Erkundigungen einzuziehen. Da ich mich vor Kurzem"bei Herrn/)?. Carl Fornav, Ober-Physikum der Stadt Pest als der authentischsten Quelle vergewisserte, daß sowohl i« hiesigen Jsraelitcnhospitale, als auch im hiesigen bürgerlichen allgemeinen Krankenhause und der übrigen städtischen Bevölkerung, seines Wiflevs, kein derartiger Fall vorgekommen, so liegt es nahe, jene Zeitungsnachricht als eine solche zu betrachten, die keiner gut unterrichteteten Quelle entflossen. Ich muß nur um Entschuldigung bitten» daß ich als Abonnent Ihres gediegenen Monatheftes so spät NWne Pflicht gethan. Aus Ungarn wird uns die erfreuliche Nachricht, daß Herr vr.H. Airnoo rf, bereits als trefflicher Lvriter bekannt, zum Preoiger und Schulrector in St. Mitlos im Liptauer Eomitat, ernannt wurde. — Bon demselben, uns zu den reichsten Hoffnungen berechtigenden, noch jungen Manne ist uns jüngst ein Trauerspiel »Kassandra," in 5 Aufzügen, als Manuscript gedruckt (erschienen bei. Josephine Keck, Wien, Leopoldstadt Nr. 4), zu Geficht gekommen, das wir mit dem größten Interesse und mit wahrer Freude gelesen. Die Verse find plastisch schön, oft an die klassischen m Goeth's Iphigenie erinnernd, und die Charactere, namentlich der jungfräulich reine, ätherische und dych wieder menschliche der Heloin, trefflich durchgeführt. — Wir versprechen der literarischen Thätigkeit unseres jugendlichen Collegen eine schöne Zukunft, — L. S. Aus London mird dem Fr. Journal geschrieben: »Lord Derby hat, einer Mittheikung der .Times^ zufolge, seinen Parteigenossen in einem besonderen Rundschreiben zu wissen gethan, daß die Regierung jeden weiteren Widerstand gegen die Zulassung der Juden in» Parlament aufzugeben entschlossen sei, obwohl er (Lord Derbv) die moralische Ueberzeugung festhalte, daß es den Juden nicht gestattet sein sollte, is Parlamente zu fitzen. — Also Sieg durch den Geist der Zeit — tro» semen Widersachern! (-PS« MjN -ji^)

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