Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1858)
- Date
- 1858-06-01
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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Kund schau.!7S schrieben, ist seh? geeignet, hie religiöse Ädee in Geist und Hemüth zu befestigen. — Wir werden nicht unterlassen, auf diese gediegene Schrift, deren Gleichen wir — bei unseren wellig originell schöpferischen, sondern meist im Bibliothekenstaub vergilbter Scharteken sich gelehrt wühlenden Literatoren—wenig finden, bald zurückzukommen, sie eingänglicher zu besprechen, und mit Erlaubnis des Herrn Verfassers, größere, dem nichtgelehrten Publikum genießbare Mittheilungen aus derselben zu machen. — L. S. S. Die Zoologie des Talmud.— Bon Prediger Dr. Levison zu Worms. — Selbstverlag des Verfassers. — Sn Commission bei Joseph Bär, Frankfurt a. M. 1858. — Dieses von großem, anerkennenswürdigem Fleiß Zeugniß gebende, interessante Werk haben wir erst vor einigen Tagen erhalten und steht es uns daher noch nicht zu, ein fertiges Urtheil darüber abzugeben. Wir werden jedoch nicht versäumen, in diesen Blättern der Besprechung einer Schrift den gebührenden Platz einzuräumen, die einen so wichtigen archäologischen Gegenstand behandelt, der geeignet ist, einerseits die ausgebreiteten Kennwisse vieler Talmudisten auch in der externen Wissenschaft tund zu geben, anderseits aber die Unwissenheit, die Faseleien und Fabuleien vieler, dieser unserer Gesetzgebers) — die noch dazu auf ibre Jrrthiimer religiöse Gesetze gründeten? — nachzuweisen. Die Fabeln des Talmud auf diesem Gebiete versäumt auch der Verfasser nicht, klar zu legen. —L. S. ^-^6K»^5<.^>^5^ sä. Rundschau. Frankfurt a. M. im Zum. — Bei einem meiner hiesigen jungen Freunde, einem jungen israelitischen Manne, der sich.für Kunst überhaupt und für die edle Zlusiea insbesondere sehr warm interesflr! und letztere mit vieler Virtuosität selbst übt, habe ich jüngst ein interessantes, neues Instrument' .Harmonium" benannt, gesehen, gehört und bewundert. Dasselbe entspricht seinem Namen; es ist ein Orchester m Kleinen, das mit einer Windlade und für die verschiedenen Instrumente, die für den Spielenden bezeichnet find, mit Augen versehen ist, so daß es wie eine Orgel gespielt und benutzt werden kann. Der Ton ist kirchlich feierlich, obwohl es auch als Klavier zum Vortrage profaner Musikstücke sehr gut benutzt werden kann und wird. Das sogenannte kleolodicon oder die PhiS - Harmonica kann nicht damit verglichen »erden. — Da es nun viele Synagogen gibt, wo die Einführung der