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Der israelitische Volkslehrer · 1858-09-01 · Heft 9 (September 1858) · page 10

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 9 (September 1858)
Date
1858-09-01
Page
– (sequence 10)
Language
German
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ZM Der Eintritt «ine« Israeliten ups «nMche Parlament. Ml eimm-persönlichen Beweggrund gege^ den chrenwerthen Mann, M dessen Zulassung es sich jetzt handelt. 6s herrscht hier übe? dic vnpnkchen Eigenschaften des edlen Herrn nur eine Meinung. Er besitzt die Achtung undHochschatzung Aller, die sich seiner Freundschaft erfreue». (Hört! hört!) Was uns aber leitet, ist die volle und entschiedene Überzeugung, daß eine ch^iMich e Versammlung, wie die.se christliche Legislatur, ganz christlich sein sollte, wenn wir erwarten, um was wir beten — den Segen des allmächtigen Gottes bei unsern Bemühungen, die Schicksale eines freien und christlichen Voltes gut zu lenken- (Hört! hört!) Der ehrenwerthe Herr auf der andern Seite (Mr. Hadfiels), welcher sich so sehr freut, daß das Oberhaus seine Einwilligung zu der Zudenbill gegeben, hat kein Wort der Widerlegung gegen die Leschlöjse hören lassen, welche von jenem Hause herab kamen und die zur selben Zeit, als jene Bill Ihnen Erlaubniß gab, einen Juden durch Beschluß zuzulassen, in feierlichen Ausdrücken erklärten, daß pflichtgemäß ein Jude sich zu Sitz und Stimme in einer christlichen Legislatur nicht eigne. Zch spreche meine völlige Übereinstimmung mit jenen Beschlüssen aus und kann deßhalb meine Zustimmung nicht geben, Jemanden zuzulaffen, welchen jene Beschlüsse als dazu total ungeeignet erklären. (Hört! hört!) Mr. Newd egale: Ich gestehe, Sir. ich wußte bis vor wenige« Minuten nicht, daß dieser Antrag heute gestellt werden sollte und da mir nicht bekannt war, daß ein solcher Weg eingeschlagen würde, sok«n ich etwas eilig hierher. Es liegt nicht in meiner Absicht, das Haus durchweitläufige Bemerkungen hinzuhalten; aber ich wünsche, ehe der Beschluß gefaßt wird, einige wenige Worte in Betreff des Oberhauses, welches, wie ich glaube, vielfach mißverstanden worden ist, zu sagen. (Hört! Herr!) Was das Oberhaus gethan hat, ist folgendes: eS hat diese Sache, welche die Constitution dieses Hauses so nahe angeht, ganz in die Hände dieses Hauses gelegt; (hört! hört!) zu gleicher Zeit behielt es aber die se?e Ueberzeugung, welche jene Versammlung 41 Jahre lang geleitet bat. Sie (die Lords) haben die Thatsache festgestellt, daß ihre aufrichtige Meinung über die Zulassung der Juden sich nicht geändert habe, d-ß sie es aber zugleich mit ihrer Pflicht und der Constitution des Landes ganz überemstimmend hielten, sich nicht in die Gesetzgebung dieses Hauses z« mischen. (Hört!) Ich glaube, man muß es dem Oberhause zuqestehe». daß sein Benehmen nicht von Mißachtung gegen dieses HauS bezeichnet sei, wenn sie (die Lords) es für passend fanden, die Gesetzgebung des Unterhauses in dieHände seiner eigenen Mitglieder zu legen. (Hott! HSrt!) Was mein eigenes Verfahren betrifft, so werde ich, wie ich bis jetzt jede» »ersuch für die Aufnahme der Juden in dieses HauS bekämpfte, beständig in demselben Sinne verharren und mein Votum gegen den Antrag geben. (HSrt! HSrt!) Mr. For spricht sich dahin aus, daß das wohlverdiente ComplimeÄ

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