Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 9 (September 1858)
- Date
- 1858-09-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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^MlHäMukM - des «ntev^üft^ -.' - i Session, in Veziehung auf die von MitgK6>ertt diese» Haufes zü leisteiit den Gide, angenommen wurde. Zch beantrage: ^Das Haus erklärt, daß Baron Lionel v. Rothschild, ein Mann, der sich zur jüdischen Religion bekennt, und sonst zu Sitz und Stimme in diesem Hause berechtigt ist, verhindert wird, hier zu sitzen und mitzustimmen, weil ihm sein Gewissen nicht erlaubt, den Eid zu leisten, der durch ein in gegenwärtiger Session erlassenes Gesetz an die Stelle der HuldigungS-, Supremats- und Abschwörungseide gesetzt worden ist." Mr. S. A. Smith unterstützt dm Antrag. Mr. Warren spricht sich dahin aus, daß dieses eine höchst schwierige und wichtige Frage sei. Die Legislatur habe es unternommen, ein Gesetz zu erlassen, als dieses Haus im Begriffe stand, eine große Veränderung in der Constitution hervorzubringen. Er habe bei früheren Gelegenheiten gegen das Gesetz protcstirt, welches der edle Lord jetzt anfahre.' Das Haus wolle nun die Verantwortlichkeit der Zulassung der Juden zu diesem Theile der Legislatur auf sich nehmen, und fühle er sich gedrungen, die Meinungsäußerung des Hauses über den Antrag, welchen der edle Lord so eben gestellt, ehrerbietigst zu veranlassen. Es würde ihm jedoch leid thun, wenn Jemand glauben sollte, daß er, indem er dieses Verfahren wähle, von irgend welchen persönlichen Motiven oder Beweggründen, sei es gegen den alten Stamm, zu welchem Baron Rothschild gehört, oder gegen jenen Herrn selbst, geleitet werde. (Hört!) Er bitte, jede derartige Unterstellung zu beseitigen (Hört! hört!) — Baron Rothschild nehme eine sehr hohe Stellung in diesem Lande ein, und über dessen persönlichen^Charakter habe er nie einen Tadel vernommen. (Hört!) Er bedauere, den Weg einschlagen zu müssen, zu welchem er in^ dieser Angetegenveit sich verpflichtet halte; aber da-er die Zulassung eines Juden in dieses Haus als unverträglich mit dem christlichen Charakter der Legislatur erachte, so fühle er sich berufen, dem Antrage des edlen Lord ein entschiedenes Nein entgegenzustellen (Hört! hört!). Mr. Walpole äußert sich dahin, daß der vorliegende Antrag nur eine Thatsache bestätige und nichts weiter, er daher nicht der Ansicht sei, daß das, was sein ehrenwerther und gelehrter Freund (Mr. Warren) beabsichtige, durch Verwerfung jenes Antrages erreicht werden würde. Er glaubte, sein ehrenwerther und gelehrter Freund müsse den Zweck des Antrages mißverstanden haben. Der Antrag wurde hierauf vorgelegt und ging einstimmig durch. Lord I. Russell: Ich erhebe mich jetzt, einen Antrag m Folgeder Parlamentsacte zu Kellen, welche am 23. d. M. die königliche Genehmigung erhielt und betitelt ist: »Gesetz zu Gunsten von Ihrer