Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 4 (April 1858)
- Date
- 1858-04-01
- Page
- – (sequence 35)
- Language
- German
- Belongs to
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Rundschau. 129. l ' ^.fürdaS Innere des eigenen Hauses und dessen wohnliche Einrichtung Sorge zu tragen, so die Frauen iu der Gemeinde inSgesammt eS L eine schonePffichterkennen mögen,daS Innere de SgemeinsamenGotitShauseS freundlich auszustatten und für die Herbeischaffung seiner heili-!;rl Geräche nach Kräften thätig zu sein. DaS schön vollendete Werk wird 5znn uns und den Frauen nach uns zur bleibenden, wohlthuenden Erinnerzig gereichen." — Die in Folge dieses CirculairS gesammelten Supscripum» haben ein sehr schönes Resultat geliefert und insbesondere zu der Hebenden Hoffnung die Berechtigung gegeben, daß dereinst bei allen unseren Mgen Glaubensgenossen, welche der aufgeklärten Richtung folgen, die Meiluahme an den Segnungen unseres neuen Gotteshauses eine allge- Btine werden wird, indem an den betr. Zeichnungen in überraschend erfreulicher Weise viele Frauen aus Familien sich betheiligt haben, welche bisher als dem Judenthume und namentlich der Synagoge fremd, wenn Acht gar feindselig gegenüberstehend betrachtet wurden. — Wir hegen die Eilige, zuversichtliche Erwartung, daß auch unter uns sich erfüllen werde pes: ILPl „ste sollen mir ein Heiligthum Otiten, dann werde ich wieder wohnen in ihrer Mitte!" — — Am jüngsten Vorsabbathe des Pesachfestes (^"UZI kl^) hat Hr. AMner Vr. Grünbaum von Landau die Hörer in der hiesigen Synagoge durch einen trefflichen Vortrag erbaut. Der als tüchtiger Kanzelredner ^kannte College sprach über die Macht und die Folgen des Aberzlaubens, anknüpfend an den Midrasch, daß der betr. Sabbath auSgezeichsei U NV)?2^ O2N »wegen des Wunders, das sich ereignet ^hbe an ihm," daß nämlich die Israeliten es wagen durften, Thiere als fchlachtopfer zu erwählen, welche den Aegyptern als Götter heilig galten NZ^IN)- Der Redner bemerkte geistreich, ihm scheine das icßere Wunder das gewesen zu sein, daß die Israeliten, in den ägypt. Wt-rdiellA A"Q versunken, die eigenen Götter schlachtevon dem-eige nen Aberglauben sich lsSzureißen vermochten. Mit Itser Wendung war der Redner mitten in seinem Gegenstande, daß auch Hr die wahre Freiheit nur erlangen können, indem wir von dem eigenen I— Man nlmmf gewöhnlich an? daß die Benennung dieses Sabbaths «e Bedeutung habe: „der große Sabbath." In diesem Falle müßte eS N/I'-UN heißen, wenn man nicht annehmen will, daß ^vlitt werde. — In Wahrheit aber stammt die Benennung, wie solches wl mehreren anderen Sabbathen der Fall ist, aus der Haphtara (NZ'Pl), ^vach dem hergebrachten Brauch gesprochen wird, wenn der Tag zugleich g'H bezieht sich auf dieSchlußstelle:'ui..^ii2N"^ M' 812 '2S^- - L. S. l VIII. 11