Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 4 (April 1858)
- Date
- 1858-04-01
- Page
- – (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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124 ReueS über die vielbesprochene zc. auf der rechten Seite mit dem Bildniß mag der Verfertiger vk treten. Die Worte der Schrift selbst scheinen uns Folgendes sagen: „In dem Beschluß des Weltenlenkers, gepriesen sein (und zwar) nach seinem ewigen Willen, indem jedes Unheil üin den Gestaltlosen aufhört, (dies ist der kabbalistische Begriff M mit Gott gleich ewigem Willen und von der gänzliche Gestaltlosigkeit Gottes und der noch nicht aus ihm entströmen Schöpfung) erkannte ich die Daner der Zeit, welche doch ein Ende (nämlich die Erlösung) haben muß. Ich prüfte (und fand) in den Betrachtungen Eliah's, des Römers ließ er uns Spur derselben (der Zeit und der Erlösung) und freuete mich u. s. w." Bei dieser Übertragung ist vorausgesetzt, daß unter Eliah Romi der bekannte Eliah h. Schemajah zu verstehen sei,S welcher allerdings von der Messiaserwartung viel singt. Dagegen s können wir uns nicht überzeugen, daß die Worte VSVÜ^2ON) von einem Erlösche^aller Gerechtigkeit u. s. w. reden, daß"nK?j beigeordnet wäre, was beim stärksten Zwang des Ausdruck;! finnloS wäre.— Der Verfasser scheint mit kabbalistischen Worten andeuten zu wollen, er habe nicht aus astrologischen und andern unlautern Quellen (ähnlich schon Zunz), sondern aus dem unendlichen Willen und Entschluß Gottes, gewissermaßen unmittelbar gesehen, daß das Ende der Zeit (d. i. die Erlösung) ins Unbestimmte hin sich ziehe, aber doch aus den Betrachtungen deZ . Eliah Vertrauen geschöpft — Eine Anspielung des Wortes auf Ascher Lemlein Zehud i, halten wir nicht für beabsich' tigt, so wenig wie kl. III. v. auf 'NV^U V^Q hinweisen soll. AuS unserer Betrachtungsweise ergibt sich demnach, daß mr dem Hrn. vr. Loewe Dank wissen für seine geistvollen Bemerkungen, die zu weitern Forschungen über den Gegenstand anregen möchten. Bis jetzt scheint unS die Untersuchung noch nicht abgeschlossen zu sein. Jedenfalls sind wir mit Zunz der Ansicht, daß die in Rede stehende Münze die Numismatik nur um eine sogenannte Kuriosität hereichert, welcher wir nebenher zugleich einige sehr anziehende Nachweisungen auS dem reichen Schatze unseis Zunz verdanken. «eschrieben am 10. März 1858. I. M. Zost, Dr.