Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 4 (April 1858)
- Date
- 1858-04-01
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Da» Seft,,aft der Hierarchie. äußere Sühnemtttel, das Opfer, wahrend er das innere, die Bekennung seiner spec teilen Schuld, selbst übte (I.ev. 5, 5), und nur ein allgemeines Sündenbekenntniß war eS auch, daS am Versöhnungstage der Hohepriester für Israel sprach. WaS nun in dieser Beziehung das christliche Pontistcat spater GegentheilrgeS ausgesteSk^hak,7rff nicht, wie oft irrig angenommen wird, auS dem Zudenthum, sondern ist Product und Konsequenz der eigenthümlichen Natur des Christenthums und seiner durch einen Mittler gestifteten Heils- und Sündenvergebungslehre. Denn das Judenthum wacht mit der strengsten Eifersucht darüber, daß Gott allein, in der unmittelbarsten Weise, als Sündentilger anerkannt sei, kein Mensch, auch kein Priester, selbst kein Engel. Darum auch da, wo im Judenthume ^r__ Geist in angelologischen Träumereien irreging, soweit verlor er sich niemals, um jene Prärogative des höchsten Richters auf einen Anderen zu übertragen. Höchst interessant ist in dieser Beziehung eine Controverse, welche der Talmud (sankeörm Z8, 2) als stattgehabt zwischen einem Talmudisten (kak 166!) und einem Heterodoren, worunter dort, nach dem Zusammenbange, obgleich das Wort „Taäuki"*) gebraucht wird, nur ein Bekenner-deS- Christenthums gemeint sein kann, mittheilt. Es kommt dort der ganze Apparat jener seichten Beweise vor, wodurch eine Mehrheit der Personen in Gott durch Stellen auS dem Pentattuch erwiesen werden soll, und die man heute noch die Missionäre verbringen hört und in ihren Traktätchen aufgeführt sieht. Za, der Talmud in seiner oft barocken Weise, die man früher viel zu ernst genommen hat, zeihet dort sogar Adam der Hinneigung zu christlichen Ideen 7VN 'PI"« PNdtlN waS nur dm Sinn haben kann, daß er, als nicht von einem Menschen Im 5aNmt, wo die folgende Stelle getrennt zu 6eoe«. S, 9 und Lxaä. A>, 2t wieder gegeben wird, kommt auch nicht der Name welche Secte zu den Zeiten k»f Iä6i'5 nicht mehr bestand — sondern ein- V7l1j?'2d? und einmal vor (TPN^Q "!"7Nd5)- Letzter- Benennung »ber wird bekanntlich im Talmud oft auf Christen augewendet.