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Der israelitische Volkslehrer · 1858-08-01 · Heft 8 (August 1858) · page 22

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 8 (August 1858)
Date
1858-08-01
Page
– (sequence 22)
Language
German
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' ' Ueber Abschaffung der Meziza^ 2tl Endlich wollen wir nicht verfehlen, die Aufmerksamkeit auf noch einen Punkt hinzulenken. Die Vornahme der Meziza wurde von dem Talmud deswegen-am Sabbathe gestattet, weil er, wie vir gehört haben/ihre Unterlassung als die Gesundheit gefährdend betrachtete. Nachdem nun aber heutzutage eonstatirt ist, daß diese Unterlassung eine Gefahr für das Kind durchaus nicht hat; wie will nun die neumodische Orthodoxie die an sich verpönte Vornahme der Meziza am Sabbath rechtfertigen? Tritt hier nicht vielmehr der Fall ein, der ganz analog ist dem, was wir oben im Namen des R. Joseph Karo in Betreff der Bäder am Sabbath citirt haben? Schließlich wird die Bemerkung ganz an ihrem Platze sein, daß in den von der Herzog!. Nassauischen LandeS- Regierung unter'm S. Juli 1844 erlassenen „Polizeilichen Vorschriften hinsichtlich der Vornahme der jüdischen Befchneidungen" der K. 3. also lautet: Die Operation selbst wird in der bisher üblichen Weise ausgeführt, doch soll das Aussaugen des BluteS aus der entstandenen Wunde für die Zukunft wegfallen und ein anderes angemessenes Mittel zur Stillung des Blutes angewendet werden. 1 _ Wir haben nicht gehört, daß die Beschneider der Nachbarstaaten, daß namentlich die tälmudisch gelehrten und in dem Herzogthume so häufig functionirendeu Beschneider aus Frankfurt a. M., denen doch gewiß Niemand das Epitheton der Orthodoxie streitig machen wird, die Ausführung dieses 8- 3. jemals beanstandet haben. SüSkind. . . » « « o?Ao « , « « »S. Die Neuesten Erscheinungen ans dem Gebtete der Gesetzgebung in Betreff der Juden in Deutschland. 1) Aus Lippe ' brachte die in Berlin erscheinende „Zeit" den folgenden Attikel: Än Folge der von den LandstSnden im Juni d. I. geschehenen

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