Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 8 (August 1858)
- Date
- 1858-08-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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UHir «bschaffuaA be^ Meztjc^. Stunde der 'besorgten Gefahr würde da» sonst nichts statte hafte ÄuSsaugen am Saobath erlaubt / wie das Auflegen des Pflasters und Bestreuen mit zerstoßen^^ (pSZ? m!?vOX^ x'Sn) zur Abwendung der Gefähr für das Kind erlaubt Ward: Und aus^ demselben Grunde der besorgten Gefahr »ar e» gestattet, daß erforderlichen von einem Juden am Sabbath Feuer angemacht und Wasser erwärmt wurde> um raS eben ^beschnittene Kind darin zu baden; denn ein solches Had wurde für unumgängli^ nöthwendig gchalten und die Unterlassung. ebenfalls als NNO bezeichnet (s.' Sadd. 134 und die eoäietzs). ..... z Die Vorschriften betreffend Auflegen eines j Pflasters, das'Bestreuen mit Kummet, das warme! B<rd vor und nach der B'eschneidung stehen daher ganz auf zlelcher Linie mit der Borschrift der Mezizä. Die Abschaffung des warmen Bades würbe von Joseph Karo (OrachfCchajim 331, 9.) in förmlichster Weise sanctionirt. »Zur. Zeit der tatmudischen Weisen war," wie er sich euphemistisch ausdrückt, „das Unterlassen des Bades gefährlich (d. h.^für gefährlich gehalten worden), in unserer Zeit aber ist I das Baden außer Uebung. Was daher von dem Talmub zu? g Abwendung der Gefahr am Sabbath gestattet war, ist nunmehr, da das Äaden nicht mehr als erforderlich betrachtet wird, verbeten." Desgleichen hat Pflaster und Kümmel, so wie überhaupt öie ganze Nachbehandkmg des beschnittenen Kindes einer andern, der fortgeschrittenen medicinischen Erkenntniß und Erfahrung entsprechenden Bebandlung Platz gemacht, und nirgends hatte L sich eine Stinnne erhoben, um die medicinifche Autorität de» Talmuds aufrecht zu erhalten. > . Erst in ver neueren Zeit, als von den bewährtesten jüdischen und nichtjndischeu Aerzten in der Unterlassung der Meziza nicht nur keine Gefahr erblickt wurde — was doch allein schon hinreichend fein müßte, um dieses jedenfalls höchst unästhetische Verfahren zu abroziren fondern gerade umgekehrt!? da» ^) Sieh-" Sabb' M. b. .'^'^ 7^- 21^