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Der israelitische Volkslehrer · 1858-08-01 · Heft 8 (August 1858) · page 14

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 8 (August 1858)
Date
1858-08-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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VkimÄ äüf Grikbern. avf Lie Orgel dieses Verbot, gelöst wenn die Einführung der Orgel wirMch sind Nachahmung des nichtiSraelitifchen CultuS wäre, keine Anwendung habe. Wir haben noch drei rabbinische Urtheile, aus denett einleuchtet, wie nichtig daS ganze Bekämpfen unserer jetzigen Hhperorthodoxen ist gegen Orgel, Blumen auf Gräbern und Aehnliches als Nachahmung abgötterischer Sitten. Die erste Stelle befindet in RabenuIsi8s!m*) zu^doäa 8ara 331, d. Dort heißt es: „Die Thora habe nur verboten götzendienerische Satzungen und eitele, nichtige Dinge, bei denen allzumal etwas dem AbgStterischen Aehnliches sich findet; aber Sitten, wozu ein Grund gegeben, vernünftige GÄrauche sind gestattet zur Nachahmung" ^2"N l"x ^nipin n-»in n^s<^ vxv O'^Iil 5>2N Die zweite Stelle haben wir in dem Werke des R. Joseph Kolon, yuaest. 88 S. 89., welcher erklärt, nur in zwei Fällen habe das Verbot, nach den Gesetzen anderer Völker zu wandeln, Geltung: 1) „wenn wir keinen Grund dieses Gesetzes kennen" ivpv ILM 2) „wenn ein solcher Brauch die Grenze der Sittlichkeit und Demuth überschreitet" IUI) 12 1"^ iVdt nv^n ^> (et. vsrede Aloseke zu?ur^.0ea e. 178). Die dritte Stelle endlich befindet sich in dem Commentar SaZAa- Kotk I^IaZmoiuotlt zu Slaimou. L. ^kom e XI. Dort heißt es: Man darf die von den Weisen ihnen mittelst Ueberlieferung bekattnten und von ihnen aufgezählten Sitten, welche wegen Nachahmung götzendienerischer Bräuche verboten sind, nicht nach eigener Ansicht vermehren. i'Oin5> pxv? 2NIx.1 ^."l^ O"l'2N^ M'.^ Leget die Hand auf das Herz und antwortet, Ihr Gegner der Drgel, der deutschen Gebete, der Blumen auf Gräbern u. s. w., ob bei irgend einer dieser Satzungen oder Sitten etwas Abgötterifches zu finden, ob es grundlose Gebräuche seien, oder gar ob darin etwas Unsittliches und HochmüthigeS liege? Dient die Orgel nicht zur Hebung des Gottesdienstes? Ist das Be- - . . -t-?^,'^'' . z-n/l/u/kl/:'"'?^ *) Brgl. Tosephoth zu ^doS» ß i » ans. 'M. SüSkin d

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