Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1858)
- Date
- 1858-02-01
- Page
- – (sequence 35)
- Language
- German
- Belongs to
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Rundschau. 7» Aus Pesth ward in den öffentlichen Blättern gemeldet, daß dort ein Scheintodter, bei dem bereits Leichenwächter aufgestellt gewesen, wieder lebendig geworden sei. — Es ist dieser Fall für die Statistik von Scheintodten, Namentlich zur Beseitigung des Wahnes eines zu frühe BegrabenS, sehr de- Mertenswerth, und bitten wir die verehrl. Leser des „VolkSlehrerS" in Pesth, uns darüber einen aM^t^chen^Aericht geben zu wollen. — Mit Vergnügen nahmen wir aus Paris die Kunde entgegen, daß eS nun mit der, auch von uns froh begrüßten Verpflanzung der französischen Rabbinerschule von Metz nachder Hauptstadt Frankreichs Ernst werden solle. Die ,.^remves IsrsKites" bringen hierüber ein Rundschreiben, welches die dortige iSr. (Zentralbehörde an mehrere reiche Männer gerichtet hat. Eswird darin auseinander gesetzt, wie das ,,<?oQ5istoir« central" längst von der Notwendigkeit durchdrungen sei, den Gottesdienst nach den d ringenden Anforderungen derZeit zuHeven, aber keineswegs etwas unternehmen möchte, welches wahrhast — Männer beunruhigen könnte. Es habe fich deßhalb die Anficht festgestellt, daß das beste Mittel, um jenes Ziel zu erreichen, die Schöpfung eines künstigen Rabbinerstandes sei, welcher jenen doppelten Zwecken entspräche. Um dieses zu erreichen, habe man die Verpflanzung der Rabbi aerschule von Metz nach Paris als die förderlichste Maßregel erkannt, wonach mit allen Kräften gestrebt werden müßte. Auch der CultuSminister sei, unter Voraussetzung, daß die uöthigen Mittel sowohl zur Versetzung der Rabbinerschule nach Paris als auL^Mr^VeraUmeu--— tirung daselbst beschafft werden, mit dem Vorhaben einverstanden. Es werden daher die reichen Glaubensgenossen um nachdrückliche Unterstützung dieser für die Zukunft des JndenthumS in Frankreich so bedeutungsvollen Maßregel dringend angegangen, und zweifeln wir nicht, daß bei der Großartigkeit der Mittel wie der Gesinnung unserer Brüder in Paris die Gaben den Wünschen und Bedürfnissen entsprechen werden. Aus New-Bork wird uns geschrieben: «,Herr vr. Adler fühlt fich hier sehr zufrieden und glücklich. Er ist wegen seines theologischen Wissens und seines trefflichen, kernigten Charakters allgemein, selbst von den Gegnern seiner theologischen Richtung, hochgeachtet, von den Angehörigen seiner Gemeinde wahrhaft verehrt. Der Gottesdienst in dem Tempel „Emanuel" ist von überwältigender Kraft, und in der Gemeinde selbst herrscht ein Frieden und eine Eintracht, wie fie vielleicht nicht noch einmal angetroffen werden." — Wir hoffen, daß diese Nachricht den zahlreichen Freunden unseres verehrten Freundes zur großen Freude gereichen wird. AuS Baltimore meldet der „Sinai«: »Sabbath Ehanuka. den l2. Dezember, fand im Tempel der Har-Sinai-Gemeinde dahier die Konfirmation von zehn Kindern Statt. Diese feierliche Handlung , welche das ehemalige ö»r-Ai2M»Q»Iest in so entsprechender Weise vertritt und auch auf das weid-