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Der israelitische Volkslehrer · 1858-02-01 · Heft 2 (Februar 1858) · page 28

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 2 (Februar 1858)
Date
1858-02-01
Page
– (sequence 28)
Language
German
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«4 Schulvachrichte». worüber sie sich durch Einsicht der Akten und Briefschaften «ei mir deS Weiteren überzeugen können. Wird Herr College Mannheimer, als am Sitze der hohen StaatSregterung anwesend, in Autunft eine energische Thatigkeit für unsere Angelegenheit ent. wickeln, so werde ich der Erste sein, der ihm dafür im Interesse der heiligen Sache Dank sagen wird. — SliaS Ottenfoser, . Lehrer zu Büdingen. S. Nachschrift der Redaktion. Indem wir durch Aufnahme obigen Artikels der Pflicht der Unparteilichkeit Genüge geleistet haben, wünschen wir, daß damit diese Sache auf sich beruhe. Wir ehren unseren geschätzten Lehrerstand zu hoch, als daß wir es nicht sehr bedauern sollten, wenn für die gute Sache thätige Mitglieder desselben weiter über den Vorrang in der fraglichen Angelegenheit streiten sollten. Herr Ottensoser ist uns als ein Mann bekannt, welcher für alle- Gute und jeden religiösen Fortschritt aufrichtig begeistert ist; auf der anderen Seite ist uns nicht minder bekannt, mit welcher Hingebung und Selbstaufopferung, wie es vielleicht wenigen seiner Herren Kollegen bekannt sein mochte, Herr Mannheimer für die Sache deS Lichtes eingetreten ist, so daß er beim Mißlingen seine Stelle und Stellung in hohem Grade gefährdete. Dafür sind ihm alle seine College», denen der „Popanz" im Wege stand, zu aufrichtigem Danke verpflichtet. Derselbe wird gewiß auch in der „Petitionsangelegenheit" seine Pflicht als Mann und College nicht verabsäumen. Äegen den Aufsatz deS Herrn LehrerS Hecht im Decemberhefte vor. Zahres: „Die Jüd. Geschichte, ein unerläßlicher UnterrichtSgegenstand in jeder iSr. Schule", ist uns ein heftiger Artikel zugekommen, welchen wir, wegen manches darin enthaltenen, ungeeigneten Ausfalles, nicht aufnehmen können. — Der Herr Einsender meint, eS könne in den gewöhnlichen jüdischen Schulen keine Stunde für die jüdische Geschichte erübrigt werden. Unsere Ansicht ist, es muß dafür Zeit zu schaffen sein! — Auch meinen wir, daß die jüdische Geschichte, wenn daS betr^ Lehrbuch nicht zu compendiöS ist, sehr leicht in einer Reihe von Iahren müsse zu bewältigen sein. Wir würden die Schüler, nachdem der Lehrer den Gegenstand mündlich genugsam erörtert hat, lediglich in dem Buche lesen lassen, um sie mit Wärme für den Gegenstand zu erfüllen, und ihnen dann die Hauptmomente (Zahlen, Personen, Facta) in möglichst gedrängter Kürze dietiren, waS zu Stande

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