Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1858)
- Date
- 1858-02-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Ky»agoKe«-:i^ Sedett-OrHuuvKifnr die Micht ckachen/Willp so: wäre e^ doch sehr betrübend, wenn diese Vynsgogeuüttd Gebete-Ordnung gleich einem.todtgeboruen Kinde Hewi Staubt! der Vergessenheit übergeben würde. Wir erlauben ^S/daher^ einm Vorschlag zu machen, der uns ganz geeignet fchiint/ Idiese Angelegenheit zu einem würdigen Abschlüsse M bringend Hie Kabbiner der Pfalz w eine Versammlung der Gemeinde-Vertreter veranlassen, um— wie dies ja auch dem?dev Synagogen- und Gebete-Ordnung vorgedruckten Regierungs- Restripte ganz gemäß ist mit denselben die einzelnen Artikel zu-berathen und darüber Beschlüsse zu fassen Die Rabbiner erhalten dadurch eine genauere Kenntniß von den Wünschen und Ansichten der Gemeinden, und es ist ihnen zugleich die Gelegencheit geboten, zn berichtigen, zu belehren und Mißverständnisse zu .beseitigen. Einzelne Artikel werden in Folge dieser Berathung ausfallnr oder eine Umänderung erleiden,, und neue vielleicht hinzugefügt werden > auch dürsten vielleicht einzelne Gemeinden fich an dieser gemeinschaftlichen Berathung gar nicht betheiligen. Immerhin würde aber unsers Erachtens der beabsichtigte Zweck im Allgemeinen auf diesem Wege viel besser erreicht als auf dem eingeschlagenen bureaukratischen Wege, auf welchem den Gemein den einerseits eine Motivirung der getroffenen Bestimmungen nicht geboten ward und anderseits nur die Alternative zwischen „Annehmen", und^ „Abl^^ ^> Man halte uns nicht entgegen, daß die beabsichtigte „GleichftrmiMt" des Gottesdienstes bei unserm Vorschlage voraussichtlich ^nicht erreicht werde; sondern erwäge, daß der bereits bestehende und von den bet5 Bezirks-Rabbinern anerkannte Gottesdienst i». manchen Gemeinden der Pfalz in der Umgestaltung des Herkömmlichen ohnehin viel weiter geht, als die vorliegende Syuagogen- Md Tehete-Ordnuug. und daß, selbst in dieser, die Art. 26 und 27 der angestrebten Untformität entgegenstehen. n . ßn7 Zm Interesse der gmen Sache deS religiösen Fortschritts, im-Interesse deS Heiligthums unserer Gvttesverehrung, mögen tzaher Rabbiner und Gemeinden unfern wohlmeinenden Vorschlag