Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 9 (September 1859)
- Date
- 1859-09-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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.5:?;:^)^ -'"^Wcheu'bet'GegÄwatt^'' '^-'"^ Tempel hitiaus'gewötfen'häbe (Könige II, C. XVM 4). bekanntlich war es dilmit noch nicht zu Ende. Das Bild der, auf einer hohen Stange, als heilendes Wesen Dera>is,oder The'rapis, als Therapeut) aufgehängten Schlange, und zwar einer kupfernen (M'y)), spielte noch nach fast einem Jahrtausende ins Christenthum, als Symbol, hinüber, und setzte seine frühere Tempelrolle bis auf den heutigen Tag fort. Dieses Idol versetzt nun der H. Tarquini auch in die Hetruskischen Zeiten und Religionslehren, und beschreibt seinen Cult als den eines?HN-Moloch, d. i. eines Menschenopferdienstes. Daß er ein uralter sei, geben wir gerne zu, hat auch Niemand bestreiten wollen; allein ^M^lles^lte^std^Halb auch ehrwürdig und anbetungswertbl^äs^Henchum i^MZ^lte^äls die göttliche Offenbarung; Moloch, Baal, Belfebub und Elion, oder wie sonst noch Kanaans Heilsgötter heißen, waren vor Abraham die Heiligen; wer aber sie oder ihres Gleichen, aus diesem Grunde uns als das rechte Venerabile empfehlen wollte, dem wurden wir — herzlich ins Gesicht lachen, und ihn ins Narrenhau^ schicken. Der H. Jesuit, der aus jenem unverständlichen Schriftdenkmal in seinem guten Hebräisch dieß Götzenbild entdeckt, und uns im Bilde sorgfältig beschrieben hat, muß also wohl weuigstens den Hintergedanken gehabt haben, uns das Verbreitete Reinmenschliche — besser: Unreinteuflische! — einer solchen Religionslehre und solchen fluchwürdigen Bildwerkes, recht zu vergegenwärtigen; denn daß er es neuerdings habe empfehlen, und zu neuerm Dasein erwecken wollen, ist doch von einem Halbweg Besonnenen nicht anzunehmen; das wäre ja auch nur eine Wiederholung, ein neues Kohlaufkochen dessen, was unsere berühmten Symboliker und Mythologen, ein Görkes, d. V., Fr. Schlegel, und der gewaltige Religionsphilosoph Schelling schon längst vollbracht haben. Bei diesem findet sich die mythisch-mystische Weisheit der Brahmanen, Magier, Samothrake's, des Serapis „Mendes"Cabiren- und Mylittendienstes in breitester Ausführung, und die Schlangengötter der tiefsinnigen Hindu, der heiligen Büßer unter der Lou3 reKZioss, werden uns als