Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 9 (September 1859)
- Date
- 1859-09-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Zxichey der Gegenwart. nach Körnchen scharrt. Die Lettern sind da, auch hin und wieder Wort H B. das allerdings mit „Priester" übersetzt ist; oder dem er, als Autorität, gleich jenem durch sein Schismam berühmten Kaiser*) eine Extrabedeutunz gibt, die es sonst nirgends hat, nämlich „Glut, Hitze," (weil nämlich, wie er vielleicht gehört, oder erfahren hat, dieser Ausschlag — die Krätze, seine wahre Bedeutung — ein Brennen, reetius: ein Jucken erregt u. s. f.) Außerdem aber, und abgesehen davon, daß H. Tarquinis Hebräisch nichts, als ein hebräisch aussehendes Gekritzel ist, gibt seine Deutung dennoch zu mancherlei ernsten Betrachtungen Anlaß. Das Kakelorum der Livilta eattoliea erscheint, dem ähnlichen des ^anelli gegenüber, als ein wohlberechnetes, worüber wir uns näher erklären. - . §4. , - .Zuvörderst haben wir die Frage zu erwägen, für welch ein Publicum diese Tarquinische Interpretation denn eigentlich berechnet sei? Nach dem äußern Anschein für Gelehrte, d.i. solche, die zwar kein Hetruskisch, aber gut Hebräisch verstehen. Aber dieß ist ein falscher Schein, das läßt sich beweisen. Denn 1) ist nicht anzunehmen, daß im ganzen großen Collegium nicht Einer sich fände, der nicht eben so gut, wie der deutsche Orientalist, oder unsere Wenigkeit, wüßte, daß das Tarquinische kein hebräisches Hebräisch sei; 2)Ist es eben so unglaublich, daß H. Tarquini selbst, der xrokesZor orientalluva. am berühmten Pollex. Roms-Quiza, nicht genau Bescheid wisse, was für einen Salat oder Brimborium er uns zum Besten giebt. Er brauchte ja nur irgend eine hebräische Schrift anzusehen, um inne zu werden, entweder daß sein Hebräisch kein Hebräisch sei, oder daß er überhaupt ein completer krater l^noi-antius in ^.dieser* Sprache sei. Die 8. 5. hat unbestritten den Ruhm, daß sie ihre Männer zu wählen verstehe und daß, wen sie berufen, weder ein dem Fache nicht gewachsener, oder gar ein Dummkopf sein werde. Was aber sollen wir für eine kluge Absicht hinter dem?) Pen nun an soll es nicht Sekisms, sondern SedLsmam heißen und kemuuui ßeueris sein«