Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 9 (September 1859)
- Date
- 1859-09-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Sl4 Zeichen der Gszenwirt. der H. T7arquini für vorhergehende hochstehende Arbeiten in der Merthumskunde, beanspruchen kann, und den er in der wissenschaftlichen Welt verdorben hat), daran gehe, wiederhol' ich, innerhalb der weitläufigen Familie indogermanischer Sprachen alle seine Bezüge aufzusuchen, durch welche das Etruskische im unbestreitbaren Verbände mit jenen Sprache stammen stehen muß." O, des entsetzlich langathmigen Satzes, bei dem uns die Lust ausgehen könnte! Nun, er ist überwunden, und wir können, -während wir uns verpusten über die liebenswürdigen Schelmereien und meisterhaft höflichen Wahrheiten, die der Graf feinen betreffenden Jesuiten an den Kopf wirft, gemächlich nachsinnen. Wir wollen einige derselben herausheben, und sie, als Meisterstücke rhetorischer Conditorei, über die uns der eigene Zahn wässert, bewundernd im Deutschen nachzubilden suchen. Zuvörderst erblicken wir in i>er Zusammenstellung dreier Auslegungen der nämlichen Inschrift und ihrer drei Autoren: a) des ehrwürdigen Jesuiten; d) des abenteuerlichen neapolitanischen Gelehrten I. Tanellis; e) des abenteuerlichen Engländers mit seinem Keltischen, des J.William Betham (doch wohl nicht gar W. Bedlam oder Bedlcrmites?) eine subtile Ironie beim ehrlichsten Gesichte. Ter Neapolitaner, „der genau so viel Hebräisch als der Römer versteht", d. h. gar nichts, versucht es dennoch dieselbe etrurische Inschrift aus ihm zu erklären, und bringt einen ganz andern Unsinn — wie sich das erwarten läßt, — heraus, zu dem fick, der helle Wahnsinn Johannes Bullii zugesellt. Sodann schmunzelt der Schalk hinter der> Sokratesmaske, wenn er das Hebräische der Oivilta eattoliea mit dem Namen des großen Kenners der semitischen Idiome, dem des Herrn Padre Taquini, als" eine „edraleo-tarcjnlmava SxieKasloiistt bezeichnet, und hinterher ernstlich den Wunsck äußert, ein wirklicher Kenner des Orintalischen mochte die Untersuchung in die Hand nehmen, und in dem „indogermanischen" Sprachschatze die Fäden aufsuchen, die zweifelsehne das Hetrurische mit dem Hindostanischen verknüpfen. Wer kann hier dieleise, seine Rüge verkennen, die der berühmte H.Tar-