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Der israelitische Volkslehrer · 1859-08-01 · Heft 8 (August 1859) · page 23

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
8 (1859)
Issue
Heft 8 (August 1859)
Date
1859-08-01
Page
– (sequence 23)
Language
German
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Re^fiouen ünv Anzeigend M vachbemertlmg der Nedartwn: Die durch Gedcmkeuvarheit, Gemüthsimrigkeit und glückliche Forschung und Auslegung des Bibeltextes ausgezeichneten Predigtskizzen Ktey's haben wir wohlverdientermaßen in d. Bl. bereits gewürdigt. (Volks!. Band VI. 342.*)) — Mit besonderer Freude begrüßen wir daher die Aussicht auf die Fortsetzung und Vollendung jenes gediegenen und werthvollen Beitrags zur jüd. Homiletik. — Möchten Rabbiner und Lehrer den greisen Verfasser in die Möglichkeit setzen, sein begonnenes Werk abzuschließen. Wir machen wiederholt darauf. aufmerksam, daß jene fleißig ausgearbeiteten Skizzen, gewissermaßen schon Predigten zu nennen, eine wahre Fundgrube für den Prediger, namentlich den angehenden, sind, und demselben einen reichen Stoff zur Anregung und Benutzung darbieten. — Der Vauf — (V. S. Berendsohn in Hamburg) fordert zur Subscription erleger .pr. 50 Band 5 16—20 Bogen: 1 Th.sr. pr. — Wir wünschen dem Werke, schon um des Dankes willen, welchen alle Freunde des Lichtes und des Fortschrittes in Israel dem-Hamburger Tempel und seinen wackeren Grüudern ewig schuldig sind, den besten und erfreulichsten Fortgang. — . L. S. mn^Qtt; Versuch, das Hebräische durch deutsche Worte lesen zu lernen- Von Em. Hecht, Lehrer. Kreuznach, bei VoigNäuder. 1858. Wir erlauben uns, unsre verehrten Collegen, — das jüdische Lehrerpublikum, — auf diese interessante Schrift aufmerksam zu machen; sie zur Beachtung und öffentlichen Besprechung der in ihr niedergelegten Idee nachdrücklichst aufzufordern. Wir wollen uns hier weniger um die Ausführung, welche Hecht gibt, bekümmern, als um die Idee, die, wie uns scheint, eine anregende, fruchtbare, neue genannt zu werden verdient, und urlsrer vollen Aufmerksamkeit würdig ist. Weder die bisherige, noch die jetzige; weder die alte, noch die neue Methode hat bis jetzt normative Geltung oder nur pädagogische und reifliche Besprechung gefunden. Weder über den Leseunterricht, noch über den Unterrichtsgang im Hebräischen überhaupt ist man bis jetzt zu einem genügenden Resultate gelangt. Um so mehr muß Neues auf diesem Gebiete geprüft und besprochen werden. Gegen die irr obigem Versuch ausgesprochene Idee hat sich eine wegwerfende Stimme ohne Darlegung des Grundes, eine andere aber dahin geäußert, daß die hebräische Sprache, weil eiue tvdte, sich nicht zur Darstellung in solcher Weise eigne; die Laute seien nicht adäquat :c. — Allein die lebendige Sprache hat Zeichen zur Darstellung der Laute einer todten, Beiläufig ist hier eines Druckfehlers im JnhaltS-Verzeichniß jene« Jahrg., S. VI. Z. 8. v. zu erwähnen, wo zu setzen ist: augezeigt vom Herausgeber.

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