Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 4 (April 1859)
- Date
- 1859-04-01
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Reeenjiyneu und Anzeigen. S. 398 benutzt), nicht berücksichtigt,. und steht noch unser Mißgriff Al-Adif st M-Arif und einiges sonst S. 158.- S. 159 wird die Flucht des Joseph b. Abissur ben StanqZ (warum Satanas als Schimpfname gelesen werden soll, begreifen wir nicht) den Tod, nach M. Sachs, der denselben Anachronismus hat. ins Jahr 970 verlegt. Wenn Abithm wirklich bei Haj vorgesprochen haben soll (welcher ^rst IbÄ starb), so muß seine Flucht viel später vorgefallen sein. Hiernach bedarf auch der .Mite Band S. 189 einer gänzlichen Abänderung. Die Bemerkungen S. 174—5, welche die Gründe weßhalb Gabirol vielfach angegriffen ward, an Maimoni dagegen , sich so leicht Niemand gewagt hätte, erfordern ebenfalls eine Erläuterung, denn bekanntlich ward dieser von Abraham b. David sehr lebhaft angegriffen. — S. 186 wird Joseph's, des Nagid, Tod und das Blutbad von Granada auf 1064 angegeben, — es war aber am Ende des Jabres 1<)66. — S, 185. Jekuthiel ward nicht getövtet 1040, sondern 1039. Dem Urtheile S. 213, daß nichts zu der Annahme berechtige: Aöen Esra habe sich für wissenschaftliche Leistungen bezahlen lassen, können wir nicht beipflichten. Nichts war gewöhnlicher als dies bei den Arabern sowohl wie bei den Juden, und was läge darin Unehrenhaftes? Es ist vielmehr vorauszusetzen, daß er seine Werke wie jeder Andere zum Erwerb sei' nes Unterhaltes verwendet habe. Abgesehen von solchen kleinen Erinnerungen, die sich in Werken von solcher Mannigfaltigkeit überall vorfinden, müssen wir dem Herrn Verfasser für die Ansammlung lehrreichen Stoffes auftichtig danken, und wünschen ihm recht verbreitete Würdigung^ Wir kommen zum zweiten Bande, der uns den hebräischen Text punktirt und schön ausgestattet, mit sehr wichtigen Anmerkungen vorführt. Er ist mehr auf Kenner berechnet, und darf des Beifalls gewiß sein. Vorwort und Einleitung geben Auskunft über Quellen und BeHandlungsweise. Ein hebräisches Vorwort macht darauf aufmerksam, daß es unmöglich sei, alle Welt zufrieden zu stellen, wobei er die Fabel vom Vater und Sohn mit dem Esel, recht hübsch hebräisch zum Besten giebt. Darauf folgen verschiedene Ergänzungen zu seiner frühern Metrik der hebräischen Poesie mit Beispielen, und einige anziehende Notizen. S. XXVIII. werden die im Werke Vorkommenten Abbreviaturen erklärt, unter denen wir jedoch die Auflösungen von in x>'-n V-u nin und in in!? i'-w p auffallend