Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 3 (März 1859)
- Date
- 1859-03-01
- Page
- – (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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gkttkfieVeM szmd RltzeiM. 8? Combinativn nicht -für die richtige Losung zU halkem Was üün die vom Talmud angegebene Buntfarbigkeit des r^Is. Heu betrifft, welche Eigenschaft das Frettchen nicht hat, so ist zu be^ denken, daß dieses Thier noch von keinem neuen Naturforscher im wilden Zustande gesehen winde. Und seine jetzige Farbe wohl die Folge der Zähmung und Ausartung sein mäg. ' Z. 140 hielt der Verf. d^Dx für den Siebenschläfer, der bei den Römern als Leckerbissen galt und auch vom Talmud eine Delikatesse genannt ist, die auf die Tische der Großen aufgetragen wird; Diese Erklärung ist neu und richttg. ,^ H. 149. 'II so wird m der.Mischna ein Thier genannt, das aber schon die Gemarlsten nicht mehr bestimmen konnten und nicht wußten, ob es ein Bastard oder ein primaires Geschöpf sei. Der Verf. recapiwlirt die verschiedenen Ansichten, die er mit-Recht zurückweist^ und entscheidet fich für den Bock- Hirsch (rraxelapkas), von dem aber kein Naturforscher etwas weiß und nur Plinius bezeugt, daß derselbe am Flusse PhariH^ vorhanden sei. Von Plat^ und Arist. ist jedoch dieses Ahier ausdrücklich als fabelhaftes Wesen mit den Centquren zusammengestellt, was-die Angabe ^von Plinius sehr Mdächtigt. Mit . mehr Wahrscheinlichkeit tonnte man' den^ bärbarischey Steinbock, der auch wie der fabelhafte Bockhirsch einen H bart hat, und Ovis trazel^plius heißt, für den Hui derMWna halten. 7 < l §.157. Die „Ziege Xerkur" hielt derVerfaffer nach der angegebenen/ Gestalt ihrer Hörner für die Gazelle. Daß dieses Thier - zum Antilopengeschlech^ gehöre, ist gewiß/ welche Species aber gemeint sei^ läßt sich aus den, naturhistorischen Angaben nicht unt Sicherheit erkennen, denn ebenso gut könnte man solche auf die tibetanische Antilope ewru) anwenden^ §. 176t vncv- Der Verfasser stelltdie richtige Vermuthung auf, das bibl. Tachasch sei eine Antilopenart und so wegen seiner Schuellfüßigkeit (-ra^^) genannt, ohne jedoch die Species anM geben, dmch die Mitcheilung, eines Freundes find wir jzy Stande, solche bestinunen zu können. OnkeloS übersetzt nämlich Tacbasch mitdUWW — di^a. OD, das Pferd Guue p>aS nichts imderes ist als ^vt/LQu. Diese? Thier, hat, nach Olms Mschreibuyg (7, 1400) . die Größe eines Esels-M> ist ein Gemisch von Pferd, Rind und Hirsch. Der große Kopf gleicht dem eines Affen, Mähne und Schwanz dem Pferde, die Haa^ ÄM-Hufe1>em Hirsche; die Hörner/. 19" lang,, find' gm, Grunde dM beisammen. Letzteres trifft mit der Angabe d.eS Talmuds., übereiu, daß das Ahieü n«r e i n Horn habe.. Dieser