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Der israelitische Volkslehrer · 1859-07-01 · Heft 7 (Juli 1859) · page 29

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
8 (1859)
Issue
Heft 7 (Juli 1859)
Date
1859-07-01
Page
– (sequence 29)
Language
German
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! oder: ein Pröbchen Ungarisch-Mährischer TivilifattSM-2Sl > . . aeht seinen Wea geraden Schrittes vorwärts." — Des Verfassers Gerst geht schon bei Lebzeiten mit hölzernen Füßen vorwärts und ist jedes Fluges und Aufschwunges baar. Er fahrt nun weiter fort: Dieses ist nun der Trost in Betreff seiner selbst. Wer soll aber unsere erwachsene Jugend erziehen? Dieses müssen wir uns nochmals und abermals und unaufhörlich fragen? Und hierauf erhalten wir „nochmals" und „abermals" auf seine Weise eine Antwort und zwar eine unmittelbare göttliche durch seinen heiligen Propheten, also: „T,^ ^.-NDO 5n"! O'-NION POW) .-ZOIIZ N^OttND .^'2 .^2 5x QM.-ö .^ttv" Wissen sie, meine Freunde, wer diese ist? Es ist die b^^' die Gesammtheit des Zudenthums, der Geist desselben, die N) darüber bitterlich weint, daß ihre Kinder, daß ihre Söhne dahin sind und zwar nicht durch Schwert und Hunger, sondern durch Verwahrlosung der öffentlichen Erziehung ii^tt n Er ist nicht da. Wer? Er, der Mann, oder irgend ein Mann, der sich zur heiligen Aufgabe stellen würde die verlornen Söhne Israels wieder einzusammeln und irgend auf einer der zahllosen verfallenen Burgen des Judenthums, wie Frankfurt, Hamburg, Fürth, Prag, Moisburg, Ofen u. s. w. die Treuen zusammen zu fchaaren, um den Geist der Thora wieder wach zu rufen; er ist nicht da, dieser Mann, und wie oft dürfte daher in der That eine gute fromme Mutter darüber weinen, daß sie der Gefahr ausgesetzt ist, ihre Kinder in dem Gewühl des Lebens, in dem Materialismus der Zeit zu verlieren. Also auch die orthodoxeren und orthodoxesten Männer, die in den genannten Gemeinden wirken, find dem Hermann Roth noch nicht rein genug und keiner von ihnen der Mann, den er wünscht, „um die Söhne in ihr altes Gleis (?) zurückzubringen"! Wir neueren „Seelenhirten", „Doctoren" und „Prediger" scheiden denn auch getrösteter und ausgesöhnter von dem Verfasser, denn siehe, an seinen Heiligen glaubt er nicht, findet an seinen Engeln Tadel, wie erst an uns „Bewohner ^er Lehmhütten"! — Das sind wir armen Rabbiner, ^^iv 'rn, ja, nach des Verfassers Urtheil, in dem Materialismus , in dem „(Homer" versenkt, die ja nur ihren Körper pflegen, für das Geistige unthätig sind und sich noch herausnehmen, ihren Predigten sogar einen höheren Schwuna zu geben und in denselben nicht zu „toben" und zu „brüllen" und zu „posaunen" aus voller Kehle! — Herrn Roth aber wünschen wir ferner Edomitische Kraft, und von ganzem Herzen fortwährend eine gute Kehle, daß er mekajem sein könne. ö^x "p.iO t^pn >n °pinv "W. Trier. — I. Kahn.

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