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Der israelitische Volkslehrer · 1859-07-01 · Heft 7 (Juli 1859) · page 13

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
8 (1859)
Issue
Heft 7 (Juli 1859)
Date
1859-07-01
Page
– (sequence 13)
Language
German
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Holl Oberrabbiner Kahn zu Triers 21S die Erstgebornen in Parallele stellt zu dem Zehnten des Getreides, und dieses aus dem Verse: „Und du sollst essen vor dem Ewigen, deinem Gotte, den Zehnten deines Getreides . . . und die Erstgebornen deines Rind- und Kleinviehes" (4. B. M. 14, 23) also deducirt: „Aus den Gegenden, ans welchen du den Zehnten des Getreides nach Jerusalem bringen darfst, darfst du auch die Erstgebornen hinbringen, aus denen aber, aus welchen du den Zehnten des Getreides nicht hinbringen darfst, darfst du auch die Erstgebornen nicht hinbringen. (Der Zehnte des Getreides wurde aber, nach Nällsekin 36, nur aus Palästina nach Jerusalem gebracht, sonach dürfen auch die Erstgebornen nur von dort gebracht werden. Siehe Raschi zur Stelle). Hiernach fände die Heiligkeit der Erstgebornen, nach der Ansicht des Rabbi Akiba, nicht Statt außerhalb Palästina's. Hierauf gründet sich auch die bekannte alte Lesart des Hlauuoniäes (Leekorotk Cap. 1,5), die, verschieden von der neuen, lautet: „die Erstgebornen des reinen Viehes sind außerhalb Palästina's nicht heilig." Gegen diese alte Lesart wenden aber Rabbenu Ascher (on"-)), Beth Zeseph Raschba <>2"V->) und Andere ein, daß, selbst auch nach d-r Ansicht des Rabbi Akiba, die Erstgebornen auch außerhalb Palästina's in so fern heilig sind, daß sie erst, nachdem sie einen Fehler bekommen, von den Priestern gegessen werden dürfen, vorher aber nicht, obgleich sie nicht geopfert werden dürfen, auch, wenn sie nach Jerusalem gebracht würden, was sie aus der Gemara Leekoi-otk 53, a beweisen. Tort nämlich wird die Ansicht des Rabbi Akiba, daß man den Zehnten des Viehes nicht aus den Gegenden außerhalb Palästina's nach Jerusalem bringen und dort opfern darf, angeführt und im Widerspruch mit der Mischna, die behauptet, daß dieser Zehnte auch außerhalb Palästina's Statt findet, gestellt. Rabbi Akiba stellt ebenfalls, wie die Erstgebornen, auch den Zehnten des Viehes mit dem Zehnten des Getreides in Parallele und deducirt also aus dem Verse: »Und ihr sollt dahin bringen euere Ganz- und Schlachtopfer und euere Zehnten" (5. B. M. 12, 6): Zwei Arten von Zehnten sind hierunter verstanden, der Zehnte des Getreides

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