Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 11 (November 1860)
- Date
- 1860-11-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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veber.Mmchnghuchyu mkar noch im Gedachwisse war. Daß wir UnzusammengehÜrigeS vermischten, möge zu erweisen sein. Daß wir die Worte >,so viel wir Mls erumerten" hinzufttzten, mag uns theilweise schon w den Augen der Unparteiischen zur Entschuldigung dienen. Wir stehen aber nicht an, Herrn Westheim, den Wortführer jener Konferenz, nochmals in aller Form um Verzeihung für unfern Fehler zir bitten. Wir hatten die betreffende Nuuuner der „Ztg. d» Judenth." nicht vorliegen, sonst würden wir uns deutlicher ausgedrückt haben. Wir wollten Niemanden verdächtigen, und wünschen der Eschweger Conferenz eine eben so gedeihliche Entwicklung, so viel gute Freunde und so wenig Feinde als der unsrigen. Damit glauben, wir unserer Pflicht nach dieser Seite hin genügt zu haben. Ich gestehe aber, daß es mir nun eben auch „sonderbar klingt", wenn Herr Westheim gegen die Referate, Thesen und Anderes in unserer Conferenz aburtheilend austritt, da ich glaube, daß derselben (unserer Conferen;) eine achtungSwerthe Stelle in der jüdischen Schulgeschichte der Gegenwart nicht versagt werden kann; und daß dieselbe Kräfte genug defitzt, um ihr Material pro und eomra durchzuarbeiten, umsomehr halte ich es für meine Pflicht, der ich seit der mit durch mein Bemühen geschehenen Gründung dieser Conferenz die Ehre habe, ihr Schriftführer zu sein, fie öffentlich zu vertreten, doch eingehend über den andern Theil seines Angriffs zu sprechen. Es möchte sonst scheinen, als ob erst Herr vr. Aub, der dazumal etwa Z Stunde Mitglied war, uns vor verwerflichen Beschlüssen und Verhandlungen hütete. Wir müssen uns dagegen wahren, als seien unsere Lehrer Idioten und Ungläubige, und als müßte uns erst von irgendwoher gesagt weichen, was recht in der jüdischen Schule sei, und was nicht. Ich muß meine These als durchaus nothwendig, als aus dem Wesen und Begriff der Schule entwachsen, vertheidhen, selbst aus die Gefahr, das, von dem von uns Allen bei semem Eintritte mit Hochachtung und Freude begrüßten und innig verehrten Mitglied Herrn l)r. Aub hier im vorliegenden Punkte Gesprochene als unnöthig erscheinen zu lassen. Unsere erste Frage ist: hat die Schule mit dem Leben zu gehen, oder sich vor demselben abzuschließen? Hat sie Recht und Pflicht, die Fragen und Zerwürfnisse, die die Wissenschaft aufgeworfen hat, die Ideen, die einen großen Theil der Menschheit oder der Religioysgenossmschast im Innersten auftegen, auch in das Bereich ihrer Berathungen, in ihre Konferenzen und Versammlungen zu ziehen? Sollen diese Fragen in gelehrten und Volksschnften, in der Synagoge und auf dem Markte, auf der Kanzel und dem Katheder laut besprochen werden dürfen, und die Schule, dies Stiefkind in der PrariS, diese Magd der herr- 23*