Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 11 (November 1860)
- Date
- 1860-11-01
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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H^jch5Mhei»h«vmz. snti nächstes Witderkolwttett Verspricht, tmd die VeBchermtK gitt, daß im Geiste unter uns weilt. ES wnd mm alsbald M Besprechung über die anzuschaffenden Bücher giffchntten, die ein schönes Resultat ergibt, da die Mitgliederzahl (viemndzwanzig) bei einem Jahres-Beitrage von zwei Gulden die Möglichkeit bietet, Schönes anzuschaffen. Herr v?. Avb hätte die Güte, der Bibliothek einige Bücher und Hefte, MM Theil von ihm selber vttfaßt, mitzutheilen , die mit Dank angenommen wurden. Auf Aufforderung des Präsidenten erstattet nun der Schriftführer Bericht über die dem Bureau gewordene Aufgabe, das Geeignete zur Gründung einer Lehrerwittwenkasse zu veranstalten. Er verliest das an mehrere Rabbinen und Lehrer ergangene Schreiben, und die hierauf an Dp. Formstecher ergangene Antwort, die in der bekannten lehrerfreundlichen Gesinnung des Verehrten Schreibers mit warmen Worten Mitwirkung und Unterstützung zusagt. Herr Vr. Levi hat dagegen ein Schreiben einlaufen lassen, das weniger Befriedigung gewähren kann. Er gibt an, daß noch vieles Andere vorher geschehen müsse, ehe an die Gründung einer solchen Anstalt gedacht werden könnte. Dieses Andere liegt aber, nach unserer Anficht, mehr im Interesse der Gemeinden, als der Lehrer, müßte also auch mehr von jenen angeregt und unterstützt werden. Die Sorge um das Loos der Familie ist aber für den Lehrer das Drückendste. Wäre für die Zukunft der Lehrerfamilien gesorgt, so würde manches Andere sich als einfache Folge ergeben. Von der warmen Theilnahme, die Herr vr. Levi der Sache der Lehrer bereitwillig zusichert, erwarten wir die Beweise von der Zukunft. Weitere Schreiben find bis heute nicht eingelaufen. Dies und die Debatte ergibt, daß vordersamk das Bestreben, eine eigene Kasse zu gründen, aufgegeben werden müsse; und Herr vr. Aub spricht die Hoffnung aus, später in anderer, jedoch hier nicht zur Veröffentlichung geeigneten Weise für die Regelung dieser bedeutsamen Angelegenheit wirken zu können. Nach dem gemeinsamen Mlttagsmahle, das wie immer durch Heiterkeit und Frohsinn gewürzt war, hielt Herr vr. Aub dm durch die Tagesordnung festgesetzten Vortrag „über das hebräische Lesen." — Wir bedauern, daß uns derselbe nicht schriftlich vorliegt, und daß wir darüber deshalb nur auszüglich Mittheilung machen können. Der geehrte Redner machte auf den bekannten Unterschied zwischen der Leseart. der spanisch-portugiesisch sjerusalemitischen) Schule, und der der deutfch-polnisch>(ftan;ösisch-) babylonischen Schule aufmerksam. Von dm Consonanten sprechend erhättet er die Wahrscheinlichkeit, daß „2" ursprünglich gleich »d« war durch Septuagintk (Rahab, Abraham); V war auch Confonant 23