Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1860)
- Date
- 1860-10-01
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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Mekt^Haä. Hrirw'^ nr -Ld'arna5lchMnstaWnö^ V/zUMs. die Nachricht ylm dm Hn'schm Juden Geldstrafen iü'officselkr Weise dementirt. l-^-:^? . .... .., u/l.-,-. ^..^m»i " Wie seht' wir uns nun aber auch steu^. daß düHenergische - Einschreiten dÄ Pariser'CentraZ-Sonfistonums ote Stiinm< 5er veraSsHeu- Mgswürdigstea. Verleumdung zum Schwelgen gebracht mürbe, so hätten wir dennoch gewünscht, daß Herr Cohn seine wie wir hören auf den^Vunsch der^ höchsten^ Behörden unterbrochen^ — Daniaseus fortgese^t HStte^ unr wo Möglich die Quelle aufzusMen, welcher di^ schuldigungen ihren, Ursprung verdanken.' Denn bei solcht-m Hemeinschaolichen Gebühren findet der Ausspruch unserer h Schrift: ^ll^e Vergehu'rge'n bedecke die Liebe!" eine Grenze; unh es ist nichts als Pftickt her-Selbsterhaltung, wenn maw die Namen solcher Elenderr in de? Prcssx/ der Stätte ihrer Veyündigung,' an den- Pranger stellt und sse damit der Verachtung ,oer ganzen gebildeten Welt prn'sgM;^ Warnungstafel zugleich für Alle, die ein ähnliches Gelüste haben sollten! ' ^/ . u / " Meisenkeim. Die hieflge. Gemeinde hat dießmal einen sehr schönen MNQ gefeierte Nachdem fie vor zwei Iahrm zur Wweike^ng 'und Verschönerung des Friedhofes bedeutende Summen venr^dei^ Jahre zur Erhältung ihres Rabbiners diesem eine entsprechende Gehaltserhöhung votirte^ bewilligte fie an den letzten FeNü gen die Summe von SSM fl. mm Bau einer neuttr Synagoge. Die bisherige war nämlich bei ihrer Grün- 'dung vor SS Jahren auf eme. viel kleÄ Mitglsederzahl berechnet und auch vor ungefähr 12 Fahren durch Verdauung ^von Seiten der NachbärF'alles . Lichtes beraubt worden; so daß ihr, abgesehen von den Anforderungen'eines befferm Geschmacks, Licht. Lust und Raum fehlte- — Wer die Verhältnisse der hingen Gemeinde kennt, wird diese Opferwilligkeit m'cht genng anschlagen und dem guten Willen der Gemeinde die vollste Anerkennung^nicht versagen. Freilich reicht diese Summe noch nicht hin, das Ziel vollständig zu erreichen, allein man hofft umsomehr auf'auswärtige Hülfet als man auch hier nie zurückstand, wenn von Außen ein Hülferuf ertönte. . - 6 Aus Oestreich, Anfang October^ Eine höchst traurige Erscheinung taucht fetzt öfters, insbesondere in ungarischen Gemeinden auf. daßdiese nämlich mit ihren Rabbinern in Zank und Streit leben. Die Reu-L7rtbodorie mit ihrer nebelhaften Romantikwill fich auch dcr breit machen p die- Gemeinde» wollen stch aber ein derartiges Borgehen nicht gefallen) laffe?i- Dazu kommt nochi daß die Neu-Orthodorie auf talmudifckem Gebiete nicht sehr stark ist; es ist wirklich komisch anzusehen, wen» diese Narre» mit einem Fasse! und einem Low in die Schranken treten wollen.! Es komikt dabei ein andererer fauler Fleck zum Borschem. Der 3 eschurun in - Frankfurts hat bisher immer der Gemeinde zugerufen, fich nicht von ihren Rabbinern oder wie fie höhnisch genannt werden, Geistlichen, tyraunifire» zu lassen^ Jetzt wahrscheinlich wegen H^z^ ^VZM wich das herumgedreht und/tru» soll die Gemeinde dem Rabbiner folgen. Doch lassen wir das. Herr Oettiwger in Berlin hat jetzt den Beweis geliefert, welch ein Mter)chied zwischen einem Orthodoren und einem Neu-Ortho.doren ist.. ... - ... < Es scheint übrigens, daß die Zeit der Neu-OrthodM>^ wird. Es fehlt, ihr.zu, sehr an pofitiveri. Unterlage, als daß det ,Schwinde! noch lange dauern könnte. - ...? " ' . ' ' '". Lvührend der Reichsraths-Verhandlungen »ellen LZerhSltnisse widerholentlich berührt. Es wurde, viel. über PMeflanlen, Griechen .ze. gesprochen; der Israeliten wurde kaum emMql erwShut: Es iß nun keine Frage, daß viele der Herren Reichsräth« ckuf Idem 'Standpuycte vpllstävdiaer Glelchherechtigun^ stehen. Möglich ^schah 'e^ wir Ahfich.^ unserer "mcht gedacht wurde, um jede Discusfion übet dieseV Mgenstätid^zu